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Hugo Schmale: Persönlichkeitstest und Partnersuche

 
       
   
  • Kurzbiographie

    • 1931 in Bochum geboren
    • Studium der Psychologie, Psychiatrie und Philosophie
    • Professor (Emeritus) am psychologischen Institut der Universität Hamburg
 
       
     
       
   

Hugo Schmale in seiner eigenen Schreibe

 
   
fehlt noch
 
       
   

Hugo Schmale: Porträts und Gespräche

 
   
NZZ Folio: WWW.
Die nächsten zehn Jahre

WILLENBROCK, Harald (2004): Der Liebesmaschinist.
Wie reagieren Sie, wenn Sie auf einer Bananenschale ausrutschen? Mit Ihrer Antwort geht er auf Schatzsuche. Hugo Schmale, Beziehungsstifter bei der Partnervermittlung www.parship.de,
in: NZZ Folio Nr.2, Februar

Harald WILLENBROCK porträtiert Hugo SCHMALE, einen Professor für Arbeitspsychologie an der Universität Hamburg (BeziehungsARBEIT heißt es ja nicht umsonst, was in modernen Partnerschaften gefordert ist!), der das Herzstück der Partnervermittlung Parship - einen Persönlichkeitstest - konstruiert hat:

"Diese Tests erschienen zunächst in der Kultzeitschrift «Twen», später erfolgreich in «Marie Claire», «Freundin» und «Playboy». 1999 dann klingelte der Holtzbrinck-Verlag", von da an begann sozusagen eine wunderbare Partnerschaft:
"
Nach einer aufwendigen Phase der Konstruktion (über ein Jahr benötigten Schmale und mehrere seiner Doktoranden, um den Test und seine 600 Auswertungsbausteine zu komponieren) läuft ihre Maschine mittlerweile quasi von allein. Im Prinzip müssen die Parship-Gesellschafter Holtzbrinck Networks und «Die Zeit» nur noch die Beiträge von 149 Euro, in der Schweiz (etwa bei nzz.parship.ch) 235 Franken, für eine sechsmonatige Mitgliedschaft kassieren.
"

Was ist das Besondere bei dieser Form der Partnervermittlung?

"«Wir drehen das klassische Kennenlernritual einfach um», erklärt Schmale, «den Smalltalk und das ganze übliche Balzverhalten überspringen wir. Dabei werden ja dem anderen völlig falsche Signale übermittelt: Man präsentiert sich immer so, wie man glaubt, dass der andere einen mögen könnte. Weil niemand so ein Schauspiel auf Dauer durchhält, gehen so viele Beziehungen in die Brüche.» Bei Parship ist das anders: Dort bekommt man den potentiellen Partner gleich inklusive psychologisch fundierten Persönlichkeitsprofils, Präferenzen und Macken präsentiert. Harte Fakten statt softe Romantik, sozusagen. Die kommt später. Vielleicht."

TSCHECHNE, Martin (2011): "Ich hatte den Plan, die Psychologie dienstbar zu machen".
Ein Gespräch mit dem Experimentalpsychologen, Freud-Verehrer und Erfinder der Partnerbörse "Parship", Hugo Schmale, anlässlich seines 80. Geburtstags,
in: Psychologie Heute, August

 
       
   

Das Matching-Verfahren beim Online-Dating in der Debatte

 
   

ESSER, Barbara (2004): Rasterfahndung nach dem Richtigen.
630 00 Singles suchen bei Parship, Deutschlands größtem Online-Kuppler, die große Liebe. Ohne System geht das nicht. Und auch nicht ohne Blessuren,
in: Focus Nr.18 v. 26.04.

Barbara ESSER stellt u. a. den über 70jährigen Professor Hugo SCHMALE vor, der das psychologische Testverfahren von Parship entwickelt hat. Geschiedene, Getrenntlebende, Verwitwete und Alleinerziehende werden von ESSER zur Gruppe der "Second-Hand-Kandidaten" zusammengefasst.

KUNTERDING, Kathrin (2004): Besser flirten: 15 Tipps fürs Online-Dating.
Superlover99 kommt in Wirklichkeit kaum noch vom Sofa hoch, Kuschel_Maus lässt einem keine Luft zum Atmen? Was sich hinter den Profilen der Cyberflirter verbirgt und wie Sie sich selbst perfekt verkaufen: die wichtigsten Web-Regeln,
in: Tomorrow, Mai

Kathrin KUNTERDING hat mit Sabine Wery von LIMONT (Parship.de) und Jan BECKER von Friendscout24.de gesprochen, bietet 15 allgemeine Tipps und einen Vergleich von 8 Flirtbörsen.

USTORF, Anne-Ev (2007): "Wir verlieben Sie!"
Online-Partnerschaftsvermittlungen erleben derzeit einen Boom. Ihr Herzstück sind die psychologischen Matchingverfahren, anhand derer Partnersuchende ihr perfektes Gegenstück finden sollen. Doch wie brauchbar sind diese Tests wirklich? Und wie funktionieren sie?
in:
Psychologie Heute, August

Anne-Ev USTORF widmet sich insbesondere den Partner-Börsen, deren Zielgruppe die Besserverdienenden sind, also parship.deElitePartner.de und DerZweiteFrühling.de. Etwas aus dem Rahmen fällt Gleichklang.de, weil hier Geringverdiener nicht durch hohe Mitgliedsbeiträge ausgeschlossen werden. USTORF vergleicht in ihrem Beitrag die psychologischen Tests, mit denen der passende Partner anhand der Anzahl von Matchingpunkten gefunden werden soll. Die jeweiligen Tests unterscheiden sich durch die Anzahl der Fragen (83 bis 500), die unterschiedliche Gewichtung von sozialer Herkunft, Persönlichkeit, Verhalten und Interessen. Die dahinter stehenden psychologischen Theorien spiegeln auch unterschiedliche psychologischen Schulen wieder. Der Test von Hugo SCHMALE (parship.de) orientiert sich an verhaltenstheoretischen und psychoanalytischen Ansätzen. Bei Volker DREWES (ElitePartner.de) liegt der Schwerpunkt auf Verhalten und Erwartungen. Der Test von Jürgen SCHMIDT (DerZweiteFrühling.de) ist dagegen für "Best Agers" ab 40 konzipiert. Hier wird mehr Wert auf Sekundärtugenden gelegt.

Das Fazit von USTORF: Auch ein gut konstruiertes Matchingverfahren und alle zur Auswahl dienlichen Tests können nicht verhindern, dass es in den so zustande gekommenen Partnerschaften zu Krisen kommt.

TIERNEY, John (2008): Hitting It Off, Thanks to Algorithms of Love,
in:
New York Times v. 29.01.

GESSAT, Michael (2009): Liebe nach Maß.
Die Wissenschaft vom passgenauen Partner,
in:
DeutschlandRadio v. 01.05.

Neu:
DAMBECK, Holger (2012): Psychologen halten Dating-Seiten für untauglich.
Die Suche nach dem Traumpartner im Internet ist ein Millionengeschäft. US-Psychologen haben Dating-Seiten jetzt wissenschaftlich untersucht und kommen zu einem vernichtenden Urteil: Die Versprechen der Anbieter sind kaum haltbar,
in: Spiegel Online v. 15.02.

 
   

Hugo Schmale im WWW

www.rrz.uni-hamburg.de/psych-1ada/homepages/schmale.htm
 
   

weiterführende Links

 
     
   
 
   

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Update: 29. Juni 2015