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Rolf Haubl: Neidisch sind immer die anderen

 
       
   
  • Kurzbiographie

    • 1951 geboren
    • Studium der Psychologie und Germanistik
    • 2001 Buch "Neidisch sind immer die anderen"
    • Leiter des Schwerpunktes "Psychoanalyse und Gesellschaft" des Sigmund-Freud-Institut in Frankfurt
 
       
     
       
   

Rolf Haubl in seiner eigenen Schreibe

 
   
PSYCHOLOGIE HEUTE-Titelgeschichte: Mut zum Alleinsein.
Warum wir Zeiten brauchen, in denen nichts passiert

HAUBL, Rolf (2009): Lebenskunst: Die Fähigkeit, mit sich allein zu sein.
Zur Ruhe kommen, alle Reize abschalten, keine Menschen um sich haben - eine verlockende Vorstellung! Aber nicht für jeden. Wer Ablenkung oder die ständige Anerkennung durch andere braucht, gerät schnell außer sich, weil er nicht mit sich allein sein kann,
in: Psychologie Heute, März

Neu:
HAUBL, Rolf (2011): Der Kassandrakomplex.
Angst und die Psychologie der Nachhaltigkeit,
in: Psychologie Heute, Januar

Rolf HAUBL beschäftigt sich mit der Problematik des Begriffs "Nachhaltigkeit", der insbesondere in der Politik eine prominente Rolle im Rahmen der Generationengerechtigkeit spielt und seit 1994 sogar als Staatsziel im Grundgesetz verankert ist. Kritisch sieht HAUBL die Begriffsdefinition der UN-Weltkommission für Umwelt und Entwicklung. Nachhaltigkeit wird definiert als:

"eine dauerhafte Entwicklung, die die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne zu riskieren, dass künftige Generationen ihre eigenen Bedürfnisse nicht befriedigen können".
Diese Definition setzt ein vages Bedrohungsszenario voraus (...). Der emotionale Gehalt dieser Diagnose sind Angst und Sorge. (...). Allerdings sind Angst und Sorge nicht zwangsläufig gute Ratgeber."

Am Beispiel des Öko-Alarmismus zeigt HAUBL auf, wie Massenmedien zum Problem werden:

"Die meisten Bürger informieren sich (...) in den Massenmedien. Auch wenn die Medien in der Regel nicht falsch informieren, so doch tendenziös - und zwar nicht nur aufgrund unterschiedlicher politischer Positionen, sondern auch aufgrund von »Nachrichtenfaktoren«".

Was für den Öko-Alarmismus gilt, das lässt sich auch in der Debatte um den demografischen Wandel feststellen.  

 
       
   

Rolf Haubl im Gespräch

 
   

HARTMANN, Eike (2002): Good Neid, Deutschland?
Psychologieprofessor Rolf Haubl erklärt, warum Konsumgesellschaften Neid und Schadenfreude fördern - und trotzdem gut für die Psyche sind,
in: Focus Nr.35 v. 27.08.

THIMM, Katja (2001): Kraft des bösen Blicks.
Psychologe und Buchautor Rolf Haubl, 50, über Neid als Mittel der Seelenhygiene, die Angst der Reichen und die Schadenfreude der Erfolglosen,
in:
Spiegel Nr.36 v. 03.09.

PSYCHOLOGIE HEUTE-Titelgeschichte:
Nur kein Neid!
Zufrieden leben in einer ungerechten Welt

KRUMPHOLZ-REICHEL, Anja (2002): "Neid ist ein extrem selbstschädigendes Gefühl".
Es sind nicht nur die Kirschen in Nachbars Garten, die unseren Neid erwecken. Was uns vor allem quält, ist die Vorstellung, die wunderbaren Kirschen könnten den Nachbarn glücklich und zufrieden machen. Neid entsteht, so der Psychologieprofessor Rolf Haubl, wenn Menschen nicht gemäß ihren eigenen Möglichkeiten leben,
in: Psychologie Heute, Mai

RENNINGER, Suzann (2005): Das verkannte Gefühl.
Neid gilt als hässlich. Dabei ist es die aufrichtigste Form der Anerkennung, sagt der Psychologe Rolf Haubl. Ohne sie gäbe es keine Schönheit,
in: NZZ Folio, Oktober

BECKER, Lisa (2008): "Bankmanager sind nicht gieriger als andere Menschen".
Im Gespräch: Rolf Haubl, Psychoanalytiker und Professor für Sozialpsychologie,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 22.11.

 
   

Rolf Haubl in den Medien

 
   

KRÜGER, Ninette (2009): Vom Guten des Schlechten.
Neid gehört zu den Todsünden,
in:
Frankfurter Rundschau v. 26.02.

 
       
   

Neidisch sind immer nur die anderen (2001).
Über die Unfähigkeit, zufrieden zu sein
München:
C. H. Beck

 
   
     
 

Klappentext

"Eigentlich gibt es nichts, was sich nicht beneiden läßt. Doch besonders beneidet werden Güter, die knapp sind. Ein Arbeitsplatz, Geld, Anerkennung und Einfluß. Die knappsten aller Güter in einer Wohlstandsgesellschaft aber sind erstaunlicherweise Glück und Zufriedenheit. Andere glücklich und zufrieden zu sehen, ohne es selbst zu sein, ist eine der größten Herausforderungen für unseren Neid. Rolf Haubl zeichnet das ungewöhnliche Psychogramm eines unterschätzten Gefühls, das für das friedliche Zusammenleben und unsere individuelle Lebensführung von so elementarer Bedeutung ist."

     
 
       
   
  • Rezensionen

SCHMELZ, Gabriele (2001): Friedensbewegung.
Rolf Haubl rät: Lassen Sie Ihren Neid zu!,
in: Tagesspiegel v. 13.10.

EILERT, Bernd (2002): Was Menschen verbindet.
Der Neid ist nicht alles, aber sehr viel: Rolf Haubl untersucht ein starkes Gefühl,
in: Süddeutsche Zeitung v. 12.03.

 
     
     
   

weiterführende Links

 
     
   
 
   

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Update: 19. August 2015