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Harald Rost: Väter im Blickpunkt

 
       
   
  • Kurzbiographie

    • 1956 geboren
    • Studium der Soziologie
    • 2004 Buch "Work-Life-Balance"
    • 2007 Mitherausgeber von "Väter im Blickpunkt"
    • Mitarbeiter am Staatsinstitut für Familienforschung in Bamberg
 
       
     
       
   

Harald Rost in seiner eigenen Schreibe

 
   
ROST, Harald (2005) Kinder - Wunsch und Realität,
in: Zeitschrift für Familienforschung, Heft 1, S.8-20

OBERNDORFER, Rotraut & Harald ROST (2005) Neue Väter - Anspruch und Realität,
in: Zeitschrift für Familienforschung, Heft 1, S.8-20

 
       
   

Harald Rost im Gespräch

 
   
fehlt noch
 
       
   

Väter im Blickpunkt (2007).
Perspektiven der Familienforschung
(herausgegeben zusammen mit
Tanja Mühling)
Opladen: Verlag Barbara Budrich

 
   
     
 

Klappentext

"Wenn über den Wandel der Geschlechterrollen diskutiert wird, steht in jüngster Zeit verstärkt das Rollenbild des Mannes und insbesondere das des Vaters im Blickpunkt. Das Verständnis von Vaterschaft ist im Wandel, allerdings scheinen Einstellungen und Verhalten noch weit auseinander zu klaffen - sind also die neuen, familienorientierten Väter doch nur eine »Vater Morgana«? Oder was ist tatsächlich dran am Wandel der Väterrolle?

Das Buch geht diesen Fragen aus dem Blickwinkel der Familienforschung nach und widmet sich den unterschiedlichen Facetten der Vaterschaft heute."

 
     
 
       
   

Die Beiträge des Buchs

MÜHLING, Tanja & Harald ROST - Einleitung

CYPRIAN, Gudrun - Väterforschung im deutschsprachigen Raum. Ein Überblick über Methoden, Ergebnisse und offene Fragen

GRUNOW, Daniela - Wandel der Geschlechterrollen und Väterhandeln im Alltag

ROST, Harald - Der Kinderwunsch von Männern und ihr Alter beim Übergang zur Vaterschaft

GESTERKAMP, Thomas - Väter zwischen Laptop und Wickeltisch

MÜHLING, Tanja - Wie verbringen Väter ihre Zeit? Männer zwischen "Zeitnot" und "Qualitätszeit"

HOFÄCKER, Dirk - Neue Väter in Europa und den USA – gefangen zwischen alten Rollenbildern und mangelnder Unterstützung?

VOLZ, Rainer - Wollen Mütter neue Väter? Zur Beharrlichkeit traditioneller Geschlechterbilder

MATZNER, Michael - Alleinerziehende Väter – eine schnell wachsende Familienform

LIMMER, Ruth - Mein Papa lebt woanders. Die Bedeutung des getrenntlebenden Vaters für die psychosoziale Entwicklung seiner Kinder

 
   

Rezension von single-generation.de

Väter im Blickpunkt. Perspektiven der Familienforschung.
Der Sammelband gibt einen guten Überblick über den aktuellen Stand der Väterforschung

 
   

Die neuen Väter in der Debatte

MATUSSEK, Karin (2002): Neue Väter.
RM-Spezial: Er zu Hause, sie Brötchenverdienerin - das Modell stößt auf wenig Gegenliebe. Die verpasste Chance,
in: Rheinischer Merkur Nr.16 v. 18.04.

Karin MATUSSEK widmet sich beim Thema "Neue Väter" der Kluft zwischen Recht und Rechtswirklichkeit.

NUNGEßER, Karin (2002): Phantomschmerz.
Arbeit am Konstrukt. Sind Väter in doppelter Hinsicht unsichere Kantonisten?
in: Freitag Nr.26 v. 21.06.

Karin NUNGEßER zeigt Defizite der deutschen Vaterforschung auf, deren Ursachen sie historisch begründet:

"Dass (...) jeder Vater, der weder tot noch geschieden war, gleichsam a priori in den Rang eines »guten Vaters« erhoben wurde, ist historisch nachvollziehbar: Wer in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg noch einen Vater hatte, musste sich glücklich schätzen - auch wenn der Betreffende sich schnurstracks wieder in den wirtschaftlichen Wiederaufbau verabschiedete. Wem dagegen allenfalls eine diffuse Erinnerung an glücklichere Vorkriegszeiten, einen seltenen Fronturlauber und das mütterliche Entsetzen über dessen Fernbleiben blieb, dem musste Vaterlosigkeit als der Grund allen Übels erscheinen.
            Das mag erklären, warum die väterliche Ernährer-Doktrin (und die sie begleitende Kinder-gehören-zu-ihren-Müttern-Ideologie) in keinem Land der Erde so zählebig ist wie in Deutschland. Es ist aber zugleich eine mögliche Begründung dafür, wieso die mütterliche Rolle hierzulande schon sehr viel früher und ausgeprägter modernisiert werden konnte als die väterliche."

EMMA-Dossier: Neue Väter - verzweifelt gesucht.
Mütter träumen von Agassi & Co

GROTTIAN, Peter/RÜLING, Anneli/KASSNER, Karsten (2003): Viele Eltern wollen teilen aber Vater Staat will nicht.
Der Politologe Prof. Peter Grottian wollte es ganz genau wissen: Er analysierte, zusammen mit seinem Team, 25 junge Elternpaare, die gerne Halbe-Halbe machen würden - das aber nur mit guten Nerven und reichlich Unterstützung schaffen, weil Vater Staat sich stur stellt ,
in: Emma, November/Dezember

FOCUS-Titelgeschichte: Bin ich ein guter Vater?
Zwischen Zeitnot, Job und Familie: Eine Anleitung für gestresste Männer

ÖZGENC, Kayhan & Axel WOLFSGRUBER (2005): Bin ich ein guter Vater?
Männer wollen heute mehr Erzieher als Ernährer sein. Die Doppelbelastung ist längst kein Problem der Mütter mehr. Ein Bericht zur Lage der Väter,
in: Focus Nr.25 v. 20.06.

DECKENBACH, Karin (2006): Kampf den Rabenvätern.
FR-Plus-Thema: Die deutsche Familienpolitik hängt altbackenen Vorstellungen hinterher und subventioniert das Modell des Alleinernährers,
in: Frankfurter Rundschau v. 25.01.

THOMAN, Jörg (2006): Samstags schreibt Papi mir.
Eltern beraten Eltern: Der Babybücherboom,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 19.04.

Im Minimum-Feuilleton sind Väter heute wieder die wahren Helden. Als einer der Letzten ihrer Art fühlt sich der späte Vater Jörg THOMAN:

"Selbstüberhöhung mag man belächeln; andererseits ist es vielleicht nicht das schlechteste Heilmittel für eine kinderfeindliche Gesellschaft, wenn man Vätern und Müttern einen gewissen Heldenstatus zugesteht."

VOLAND, Eckart (2006): Der Mann auf dem Drahtseil.
Neue Väter sucht das Land: Ein Grundkurs in Soziobiologie (12),
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 08.11.

VOLAND erklärt sozioBIOLOGISCH warum Alphamännchen wie Frank SCHIRRMACHER nicht zum neuen Vater geboren sind:

"Wenn es mit der Besitzvermehrung nicht so recht klappt, wird die Vaterrolle interessant und zur ernsten Option".

FR-Plus (2006): Bessere Väter,
in: Frankfurter Rundschau v. 20.12.

GÜNTNER, Joachim (2007): Väter in der Abseitsfalle,
in: Neue Zürcher Zeitung v. 17.02.

GÜNTNER hat nur Häme für die Doppelbelastung der Frauen übrig und pocht stattdessen auf die informelle Selbstbestimmung der Väter.    

TIP -Titelgeschichte: Ganz der Papa.
Engagiert und eigenwillig: die neuen Berliner Väter

SCHÖNHERR, Georg (2007): Daddy Cool.
Alle reden über die Sorgen berufstätiger Mütter - und darüber, was getan werden muss, um ihnen das Leben zu erleichtern. Die Väter tauchen in der öffentlichen Diskussion nur am Rande auf, oft werden sie gar nicht erwähnt. Dabei spielen sie eine große Rolle - und zwar längst nicht mehr nur als Ernährer. Mit welchem Selbstverständnis Berliner Männer Partnerschaft und Kindererziehung angehen und welche Erfahrungen sie dabei machen, hat ein junger Vater für den tip aufgeschrieben,
in: tip Nr.9 v. 19.04.

ZEIT-Dossier: Die Liebe der Väter

BETANCUR, Karin Ceballos (2008): Die Liebe der Väter.
Männer wollen heute mehr am Leben ihrer Kinder teilhaben. Aber viele suchen noch nach ihrer Rolle. Traditionelle Leitbilder gibt es nicht mehr,
in: Die ZEIT Nr.2 v. 03.01.

KUNZ, Gabriele (2008): Väter brauchen Geld.
Die Vorstellung vom Mann als Ernährer der Familie scheint noch in vielen Arbeitgeberköpfen herumzugeistern: Väter verdienen mehr als kinderlose Männer,
in:
Psychologie Heute Nr.2, Februar

KUNZ stellt eine Studie von Matthias POLLMANN-SCHULT & Martin DIEWALD vor:

"Das Einkommen von Vätern mit einer Berufsausbildung steigt mit der Anzahl der Kinder und liegt über dem von kinderlosen Männern mit einer Partnerin. Vor allem hochqualifizierte verzeichnen überproportional hoche Einkommensanstiege. Akademiker mit einem Kind verdienen rund vier Prozent mehr als gleich qualifizierte kinderlose Männer, und Akademiker mit zwei Kindern haben einen Einkommensvorsprung von rund sechs Prozent."

Die Studie wurde bereits im September 2007 in der Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie vorgestellt. Die Ergebnisse bestätigen eindrucksvoll die Kritik von single-generation.de am Single-Mythos, die im Buch Die Single-Lüge ausführlich dargelegt wird.

REINHARDT, Susie (2008): Neue Väter - warum viele sich mit dem Wandel schwertun.
Weg von der reinen Versorgerrolle, hin zum aktiven Vater, das wünschen sich viele Männer - und noch mehr Frauen. Warum nur ist die Verwirklichung des Wunsches so schwer? Liegt es an Männern, die ihre umdenkenden Geschlechtsgenossen entwerten, oder werden engagierte Väter von ihren Arbeitgebern blockiert? Eine Bestandsaufnahme,
in:
Psychologie Heute Nr.4, April

GESTERKAMP, Thomas (2008): Nicht mehr der Exot auf dem Spielplatz.
Befördert durch die "Papamonate" im Elternzeitgesetz suchen kinderbetreuende Männer den Kontakt zu Gleichgesinnten. Väterzentrum in Berlin bietet "Papa-Viewing" der Bundesliga für Vater und Kind. Websites liefern Infos und fördern Austausch,
in: TAZ v. 26.08.

MISIK, Robert (2008): Projektorientiert in jeder Lebenslage.
Theorie und Technik: Man glaubt es nicht: Es gibt Millionen Frauen, aber der bringt sich wegen einer Einzelnen um,
in: TAZ v. 02.09.

LEE, Felix (2008): Kind statt Karriere: Jetzt auch für Männer.
Wenn erfolgreiche Frauen eine Auszeit für ihre Kinder nehmen, kräht kein Hahn danach. Bei Männern hingegen gilt: Oh, ein Weichei,
in: TAZ v. 05.09.

GRABITZ, Ileana (2008): Auszeit für den Chef.
Immer häufiger entscheiden sich Väter für die Elternzeit. Doch die meisten bleiben nur zwei Monate zu Hause. Viele Führungskräfte wagen noch nicht mal diese kurze Zeit - obwohl sie in Umfragen beteuern, wie gern sie das täten,
in: Welt am Sonntag v. 05.10.

JACOBS, Stefan (2008): Mit Papa auf die Piste.
Auf zur Rennbahn! Raus zum Flughafen! Und immer mit Kind. Wie der "Papaladen" in Berlin engagierte Väter einspannt. Natürlich in Prenzlauer Berg, wo die Frauen entweder Kinderwagen oder dicke Bäuche vor sich herschieben,
in: Tagesspiegel v. 23.10.

GUTMAIR, Ulrich (2008): Ursulas stille Reaktion.
Neue deutsche Bevölkerungspolitik: Tarndiskurs "Neue Väter": Mit dem Elterngeld will die weiße, deutsche Mittelklasse ihre Hegemonie sichern,
in:
TAZ v. 01.11.

KAPPERT, Ines (2008): Die Väterlüge.
Die Debatte um die "neuen Väter" rüttelt nicht an ungerechten Arbeitsverhältnissen. Sondern schützt die Privilegien der Mittelschicht. Das erklärt auch den Hype um sie,
in:
TAZ v. 04.11.

WIR-Titelgeschichte: Endlich Vater.
Warum Familienmenschen wie Lukas Podolski mehr vom Leben haben

BAUMANN, Marc (2008): Der kleine Prinz.
Es gibt Wichtigeres als König Fußball: Lukas Podolski ist erst 23, schon Vater und völlig verzaubert von seinem sieben Monate alten Sohn Louis. Ein Gespräch über Stolz, Liebe und Erziehung,
in: Wir, Heft 1 v. 05.11.

REENTS, Edo (2008): Spielt nicht mit den Wickelvätern.
Der Vater-Sohn- Konflikt ist seit je Stoff der Literatur. Damit könnte aber angesichts der neuen, soften Väter bald Schluss sein. Was fürs Leben gut ist, schadet manchmal der Kunst,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 07.11.

In der FAZ schreibt Mann nicht über das eigene Vatersein, sondern über Väter, die über ihr Vatersein schreiben. Mitunter bringt das eigene Merkwürdigkeiten mit sich, wenn z.B. von REENTS beklagt wird, dass den Kindern die "Möglichkeiten zu Einsamkeits- und Außenseitererfahrungen" beschnitten werden. Das ist die Fortsetzung der  "Müssen wir heute schon wieder machen, was wir wollen?"-Schreibe von HORX bis ILLIES.

EMMA-Titelgeschichte: Neue Väter.
Elternzeit für Väter & Kinder. Und was sagen die Mütter?

GRIMM, Fred (2009): Überpapis,
in: Emma,
Januar/Februar

POELCHAU, Nina (2009): Mal ehrlich... Arschvater?
Ganz im Gegenteil! sagt Michael Mittermeier, der Kabarettist und Schöpfer der "Arschlochkinder". Und erklärt, warum er Elterngeld geil findet - aber keines nimmt,
in: Emma,
Januar/Februar

RICHTER, Nikola (2009): Ich hätte so gern...
Kinder unerwünscht: Bei seinem Versuch, in Elternzeit zu gehen, stieß Vater Philipp vor allem auf spöttische Kollegen und verständnislose Chefs. Aber so leicht lässt er sich nicht entmutigen,
in: Emma,
Januar/Februar

ORTGIES, Lisa & Chantal LOUIS (2009): Karriereväter.
Gespräch mit dem Sozialwissenschaftler, Organisationsberater und Vater dreier Kinder, Hans Georg Nelles
in: Emma,
Januar/Februar

POELCHAU, Nina (2009): Es geht doch!
Vorbild-Betrieb: VauDe in Obereisenbach,
in: Emma,
Januar/Februar

BERTH, Felix (2009): Große Klappe und endlich was dahinter.
Männer helfen zunehmend zu Hause mit, vor allem dieser Bewusstseinswandel macht es Frauen leichter, sich für Kinder zu entscheiden,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 17.02.

GASCHKE, Susanne (2009): Bilderbuch-Väter.
Deutschland feiert mehr Geburten. Das liegt an einer effektiven Politik und an Männern, die sich endlich ändern dürfen,
in:
Die ZEIT Nr.9 v. 19.02.

NINCK, Mathias (2009): Was ist ein guter Vater?
Viele Männer wären gerne kompetente Väter. Bei der Frage, ob sie es sind, ist ihnen unbehaglich zumute. Warum? Ein Gespräch mit dem Philosophen Dieter Thomä,
in:
Das Magazin des Tages-Anzeiger v. 14.03.

Die Studie "Männer in Bewegung" in den Medien

SCHLEGEL, Christoph (2009): Ist der Mann noch systemrelevant?
Die Familienministerin preist die Vaterschaft, und immer mehr Erzeuger wagen ein Wickelvolontariat - aber was ändert sich wirklich?
in:
Stuttgarter Zeitung v. 21.03.

KUNZ, Gabriele (2009): Neue Väter - altes Rollenmodell.
Seit Einführung des Elterngeldes im Januar 2007 hat sich der Anteil der Männer in Elternzeit mehr als vervierfacht - von 3,5 auf 16 Prozent. Dennoch sind nur die wenigsten Väter bereit, nach der Geburt eines Kindes dauerhaft beruflich kürzer zu treten,
in:
Psychologie Heute, Mai

SONNENMOSER, Marion (2009): Von Beruf: Vater!
Es gibt sie: Vollzeitväter, die ganz aus dem Berufsleben ausscheiden, um sich Haushalt und Kindererziehung zu widmen,
in:
Psychologie Heute, Mai

KUZMANY, Stefan (2009): Das Ende der Nutzlosigkeit.
Elternzeit: Der fütternde Vater ist kein Exot mehr. Er ist jetzt eine Zielgruppe, die dringend Hilfe braucht. Höchste Zeit für "Wir Wickelprofis" - ein Ratgeber von Männern für Männer,
in: TAZ v. 04.07.

TAZ-Titelthema: Deutschlands Väter kriegen die Krise

LOHRE, Matthias (2009): Arme Männer.
Umfrage: Fast die Hälfte der Väter minderjähriger Kinder spürt die Krise im Job, aber nur jede vierte Mutter. Ein Ende der Kurzarbeit könnte die Lage verschlimmern,
in: TAZ v. 15.07.

DIEFENBACH, Ute (2009): Papa im Sabberjahr,
in: Frankfurter Rundschau v. 23.07.

STERN-Titelgeschichte: Das Märchen vom modernen Mann.
Warum Väter lieber im Büro sitzen, als sich um ihre Kinder zu kümmern

POELCHAU, Nina (2009): Die Väterfalle.
Alle reden von den "neuen Vätern", die sich in die Elternzeit stürzen und ach so großes Glück empfinden. Doch ganz so einfach ist es nicht. Viele Männer scheitern: an ihrer Unbedarftheit und an allzu großen Erwartungen - auch ihrer Frauen. Am Ende ist die ganze Familie froh, wenn Papa endlich wieder ins Büro geht,
in:
Stern Nr.34 v. 13.08.

DRAEGER, Jan (2009): Vater und Sohn - eine ganz besondere Liebe.
Das ist er also, mein Sohn, dachte unser Autor, als er Otto das erste Mal im Arm hielt. Zehn Jahre ist das her. Ein Rückblick,
in: Berliner Morgenpost v. 15.08.

DRAEGER, Jan (2009): Von Vätern und Söhnen.
Welche Rolle sollen Männer in der Erziehung spielen? Und was macht das Verhältnis zu ihren Söhnen so außergewöhnlich? Ein Gespräch mit dem Familienforscher Wassilios Fthenakis über Erwartungen, Konflikte und den Wert von Vorbildern,
in: Welt v. 20.08.

STOLZ, Matthias (2009): Väter in Elternzeit:
Deutschlandkarte: In welchen deutschen Städten kümmern sich die meisten Väter zwei Monate oder länger um ihren Nachwuchs? Unsere Karte hält einige Überraschungen bereit,
in: ZEIT-Magazin Nr.35 v. 20.08.

TÖNNIES, Sibylle (2009): Männer zu Vätern.
Erst wurden sie entwaffnet, jetzt übernehmen sie die Brutpflege: Die Zivilisierung des starken Geschlechts gibt dem Frieden eine Chance,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 30.08.

PRASCHL, Peter (2013): Wir Übereltern.
Unsere Gesellschaft hat ein neues Feindbild: Mütter und Väter, die sich zu sehr um ihre Kinder kümmern. Ist das ein Verbrechen? Bekenntnisse eines Helikoptervaters,
in:
Welt am Sonntag v. 18.08.

"Hallo, ich bin's, der Helikoptervater. Der Typ von Dad, auf den sich plötzlich alle eingeschossen haben, der »Spiegel«, die »Frankfurter Allgemeine«, Legionen von Kommentatoren in Internetforen. Weil sie Eltern wie mich mindestens lächerlich finden, viel häufiger gruselig und schädlich für das Kind. Meine Tochter übrigens, sie ist jetzt zweieinhalb", beginnt Peter PRASCHL die Rechtfertigung seines Erziehungsstils.

Neu:
SCHAAF, Julia (2014): "Väter legen zu Hause ja nicht die Füße hoch".
Paartag statt Muttertag? Mütter brauchen zum Muttertag mehr als Blumen. Sie brauchen Männer, die ihnen zur Hand gehen. Was daran so schwer ist, erklärt Volker Baisch, Unternehmensberater und Vater-Experte,
in:
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 11.05.

 
       
   

Dokumentation der ifb-Fachtagung "Neuere Entwicklungen im Bereich Familie und ihre Konsequenzen", Bamberg, 19.-20.11.2004 (2005)
Zeitschrift für Familienforschung, Heft 1
 

 
       
   

Die Beiträge der Zeitschrift

ROST, Harald & Marina RUPP - Editorial

Themenblock I

WALTER, Wolfgang - Einführung: Fertilität - Kinderwunsch und Realität. Zur Aktualität des Bevölkerungsthemas

"Es ist eher die Ausnahme, dass die Verminderung der Kinderzahl dauerproblematisiert und damit politisch relevant wurde. Dies betrifft vor allem Frankreich (Schultheis 1988: Kap. 7), wo ein Bündnis von katholischen Unternehmern und pro-natalistischen Sozialreformern die Bevölkerungsvermehrung zu einem der wichtigsten Motive für Familienförderung machten.
Die Regel ist vielmehr, dass neben kürzeren Wellen der Problematisierung in einer langen Welle der wissenschaftlichen Thematisierung Geburtenrückgang zu einer normalen Begleiterscheinung der sozio-ökonomischen Modernisierung stilisiert wurde. Von der Wohlstandstheorie älterer Prägung (s. Herter-Eschweiler 1998) über die Theorie der Aufwandsnormen bei Gerhard Mackenroth (1953) bis zur Lebensverlaufsanalyse (erstmals für den zweiten demographischen Übergang in Deutschland: Blossfeld/Huinink 1989) zieht sich die eine Botschaft durch: Je höher das wirtschaftliche Niveau einer Gesellschaft, desto höher die Opportunitätskosten eigener Kindern, desto niedriger die Geburtenrate. Die steigende Bildungs- und Erwerbsbeteiligung von Frauen, die eine der Ursachen des Zweiten Demographischen Übergangs ist, stellt nur ein Element des »normalen« Geburtengangs dar.
Diese lange Welle der Normalitätsunterstellung kommt nun zu einem Ende. Und dabei spielen weniger die rein demographischen und familienbezogenen Mangelerscheinungen eine Rolle, die in früheren Problematisierungsphasen zum Tragen kamen: dass die Familien weniger werden (Sachverständigenkommission 1989), dass die Deutschen aussterben (Heck 1988) oder dass ein Krieg der Generationen droht (Mohl 1993). Das Problem wird nun grundsätzlicher gesehen: als eine Zeitenwende, ein Komplott, ein Symptom der Zukunftslosigkeit unserer Gesellschaft (Birg 2003, Schirrmacher 2004, Herbert-Quandt-Stiftung 2004)
",

meint Wolfgang WALTER. Von einer Zeitenwende kann aufgrund des unvorhergesehenen Bevölkerungswachstums in Deutschland sowie des Rückgangs der Kinderlosigkeit bei Akademikerinnen nicht mehr gesprochen werden.

"Auch die Modell-Annahme des Kinderwunschs, dem es nur an Realisierung mangelt, beginnt zu bröckeln. Neuere Untersuchungen zeigen, dass der Kinderwunsch jüngerer Erwachsener sich dem Niveau der tatsächlichen Geburtenrate anzunähern beginnt (Dobritz 2004), vermutlich also auch die Präferenzen für Kinder und nicht nur die Bedingungen der Entscheidungen variieren",

meint WALTER. Dies hat sich inzwischen als Fehleinschätzung erwiesen. Neuere Forschungen zeigen, dass der Kinderwunsch von Kinderlosen wesentlich differenzierter betrachtet werden muss

ROST, Harald - Kinder: Wunsch und Wirklichkeit

RUPP, Marina - Kinderlosigkeit in stabilen Ehen

SMOLKA, Adelheid - Vom Paar zum Kind - oder doch nicht? Anmerkungen zur Frage des Kinderwunsches und seiner Realisierung

Themenblock II

OSTNER, Ilona - Einführung: Wandel der Geschlechtsrollen - Blickpunkt Väter. Eine vernachlässigte Kategorie in sozialwissenschaftlicher Theorie und Empirie

OBERNDORFER, Rotraut & Harald ROST - Neue Väter: Anspruch und Realität

GESTERKAMP, Thomas - Betriebliche und politische Hindernisse engagierter Vaterschaft

CYPRIAN, Gudrun -  Die weißen Flecken in der Diskussion zur "neuen Vaterrolle" – Folgerungen aus dem gegenwärtigen Forschungsstand in Deutschland

 
   

Harald Rost im WWW

www.ifb.bayern.de/mitarbeiter/rost.html
 
   

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webmaster@single-generation.de Erstellt: 06. März 2008
Update: 04. Oktober 2015