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Helmut Dubiel: Tief im Hirn

 
       
     
       
     
       
   

Helmut Dubiel in seiner eigenen Schreibe

 
   

DUBIEL, Helmut (2001): Warum ist das Anrufen der Zivilgesellschaft so beliebt?
Über die bewussten und unbewussten Unbestimmtheiten eines modernen Begriffs,
in: Frankfurter Rundschau v. 23.06.

Zivilgesellschaft und der Umbau des Sozialstaats in der "Single-Gesellschaft"
 
       
   

Helmut Dubiel: Porträts und Gespräche

 
   
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Tief im Hirn (2006)
München: Antje Kunstmann

 
   
     
 

Klappentext

"Helmut Dubiel ist Hochschullehrer. Seit dreizehn Jahren leidet er an Parkinson. In seinem Kopf sitzt eine Sonde, die er mit einer Fernbedienung steuert. Er kann wählen zwischen eher sprechen oder eher gehen. Wie anders es ist, wenn man plötzlich mit der Gewissheit einer unheilbaren Krankheit konfrontiert ist, und wie »normal« gleichzeitig, davon erzählt dieses erstaunliche Buch. Schonungslos und ohne Anflug von Selbstmitleid nimmt Helmut Dubiel die Krankheit nicht nur zum Anlass einer philosophischen Reflexion über das Leben. Ebenso scharfsinnig denkt er über die Janusköpfigkeit moderner medizinischer Technologie nach, die er am eigenen Leib erlebt hat. »Tief im Hirn« beschreibt einen Kampf. Den Kampf zwischen der Neigung, sich selbst aufzugeben und den Rest des Lebens nur noch »sub specie mortis« zu sehen, und der Kraft, sich trotz der Krankheit immer wieder neu zu erfinden."

     
 
       
   

Rezensionen

WEHRMANN, Elisabeth (2006): Aus der Welt gefallen.
Parkinson. Gehirngewebe verfällt, der Körper geht eigene Wege. Helmut Dubiel erzählt von seinem Kampf,
in: Literaturbeilage der Zeit Nr.40 v. 28.09.

Neu:
LÜDKE, Martin (2006): Es trifft einen von achthundert.
Die eindrucksvolle Krankengeschichte des Soziologen Helmut Dubiel, der an Parkinson leidet,
in: Literaturbeilage der Frankfurter Rundschau v. 04.10.

 
       
   

Ungewißheit und Politik (1994)
Frankfurt a/M: edition suhrkamp (vergriffen)

 
   
     
 

Klappentext

"Nach dem Ende des Ost-West-Konflikts müssen sich linke Alternativen zum dominierenden Gesellschafts- und Wirtschaftssystem fragen lassen - und sich selbst fragen -, wie sich eine Linke definiert. Mindestens drei Grundstrategien ihrer Selbstdefinition - Antifaschismus, Antikapitalismus verbunden mit Anti-Anti-Kommunismus und Solidarität mit der Dritten Welt - sind aufgrund der veränderten Weltlage gegenstandslos geworden.

Helmut Dubiel skizziert die Lektionen, die eine Linke verinnerlicht haben muß, wenn ihre Phantasie wieder frei werden soll für ein neues Projekt. Zu diesen Lektionen gehört, daß ein Ersatzkandidat für eine alternative sozialistische Wirtschaftspolitik nicht zur Verfügung steht, daß die Transformation zu einem nachkapitalistischen Zustand nicht mehr im Bild eines revolutionären Umbruchs gedacht werden kann, daß jeder Umbau der Gesellschaft von komplex motivierten und plural orientierten Menschen akzeptiert werden muß, daß es keine metapolitische Versicherung vor zivilisatorischen Regressionen gibt und daß die Fragen der Geschlechterdifferenz und des Naturverhältnisses eine eigenständige Dimension haben."

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Linke Trauerarbeit

Das nicht angetretene Erbe. Anmerkungen zu Hannah Arendts politischer Theorie

Metamorphosen der Zivilgesellschaft I. Selbstbegrenzung und reflexive Modernisierung

Metamorphosen der Zivilgesellschaft II. Das ethische Minimum der Demokratie

Der nachliberale Sozialcharakter

Zivilreligion in der Massendemokratie?

Das Gespenst des Populismus

Der Fundamentalismus der Moderne

Der Streit um die Erbschaft der kritischen Theorie

 
     
 
       
   

Beitrag von single-generation.de zum Thema

Zivilgesellschaft und der Umbau des Sozialstaats in der "Single-Gesellschaft"
 
   

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Update: 23. August 2015