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Rabea Krätschmer-Hahn: Kinderlosigkeit in Deutschland

 
       
   
  • Kurzbiographie

    • Studium der Soziologie, Politikwissenschaft, Rechtswissenschaft und Sozialpsychologie
    • 2012 Buch "Kinderlosigkeit in Deutschland"
      Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Institut für internationale pädagogische Forschung (DIPF)
 
       
     
       
   

Rabea Krätschmer-Hahn in ihrer eigenen Schreibe

 
   

Neu:
KRÄTSCHMER-HAHN, Rabea & Karl Otto HONDRICH (2005): Glücksfall Geburtenrückgang.
...denn ihm haben wir es zu verdanken, dass wir älter werden dürfen, ohne uns gegenseitig totzutrampeln. Und außerdem: Kinderreiche und kinderlose Gesellschaften ergänzen sich vortrefflich,
in: Emma, November/Dezember

 
       
   

Kinderlosigkeit in Deutschland (2012).
Zum Verhältnis von Fertilität und Sozialstruktur
Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften

 
   
     
 

Klappentext

"Die vorliegende Studie thematisiert Fertilität im Kontext von sozialer Ungleichheit in Deutschland. Dabei untersucht sie empirisch den Zusammenhang einerseits zwischen sozialer Schichtzugehörigkeit und Kinderlosigkeit, sowie andererseits den Einfluss von Lebensstilen auf Kinderlosigkeit. Es werden nicht nur Frauen und Männer in den Blick genommen, um geschlechtsspezifische Unterschiede auszumachen, sondern ebenso werden Paare analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass die Schichtzugehörigkeit einen signifikanten Einfluss auf endgültige Kinderlosigkeit bei westdeutschen Paaren hat, jedoch der Lebensstil keine Rolle spielt. Außerdem wird dargelegt, dass die Frauen eine größere Einflussnahme bei der Fertilitätsentscheidung haben als die Männer, da ihre Fertilitätsmuster ins Paar übertragen werden. Kinderlosigkeit ist kein genuin individuelles Fertilitätsverhalten, sondern unterliegt sozialen Mechanismen, die aus der Position im Sozialgefüge resultieren."

Inhaltsverzeichnis

I. Fertilität in Deutschland

1. Einleitung
2. Problemskizzierung und der Gang der Arbeit
3. Familien- und Fertilitätsdynamiken in Deutschland und Europa

a) Familie und sozialer Wandel - unter Berücksichtigung west- und ostdeutscher Unterschiede
b) Verschiedene Fertilitätsindikatoren

4. Eine Verortung der Kinderlosigkeit

a) Möglichkeiten und Grenzen der statistischen Erfassung
b) Kinderlosigkeit in Daten

II. Theoretische Konzepte und empirische Studien: Kinderlosigkeitsforschung und Sozialstrukturanalyse

1. Kinderlosigkeitsforschung

a) Kinderlose Männer und Frauen - oder eine Paarperspektive der Kinderlosigkeit
b) Kinderwunsch und Wirklichkeit
c) Institutionelle und sozialstrukturelle Rahmenbedingungen des generativen Verhaltens

(1) Bildungsniveau
(2) Frauenerwerbstätigkeit
(3) Familienpolitik und Kinderbetreuung
(4) (Arbeitsmarkt-)Unsicherheiten
(5) Zwischenfazit

d) Kultureller Kontext generativen Verhaltens

(1) Der Wert von Kindern oder Lebensstil "kinderlos"
(2) Familienleitbild und Emanzipation
(3) Pluralisierung von Lebensformen und Wandel der Partnerschaftsverläufe
(4) Aufschub von Familiengründungen
(5) Zwischenfazit

2. Sozialstrukturanalyse - Schichtkonzept vs. Lebensstilansatz

a) Vertikale Ungleichheiten: Soziale Schichten
b) Horizontale Ungleichheiten: Lebensstile

3. Zusammenführung der beiden Forschungsstränge und Hypothesenbildung

III. Empirische Auswertungen

1. Datensatz und Methode: Beschreibung, Möglichkeiten und Grenzen

a) Das Sozio-ökonomische Panel (SOEP)

(1) Untersuchungsgruppen: Geschlecht, Kohorten, Zeitraum und Gebiet
(2) Methode und Forschungsdesign

b) Verwendete Variablen und Operationalisierungen

2. Wie kann man soziale Schichtzugehörigkeit empirisch fassen? - Die Konzeption eines sozialen Schichtindex
3. Empirische Analysen I - die soziale Schichtzugehörigkeit von Kinderlosen

a) Grundverteilungen: Kinderlose Frauen, Männer und Paare
b) Schulabschluss und Kinderlosigkeit
c) Ausbildungsniveau und Kinderlosigkeit
d) Berufsprestige und Kinderlosigkeit
e) Soziale Schicht und Kinderlosigkeit
f) Zwischenfazit
g) Multivariate Modelle der sozialstrukturellen Ressourcen

4. Empirische Analysen II - die Lebensstile von Kinderlosen

a) Lebensstildimensionen und Kinderlosigkeit
b) Zwischenfazit
c) Multivariate Modelle der Lebensstildimensionen

5. Empirische Analysen III - soziale Schicht vs. Lebensstil

a) Soziale Schichtzugehörigkeit und Lebensstildimensionen in ihrem Einfluss auf Kinderlosigkeit
b) Zwischenfazit

IV. Schlussbetrachtung und Fazit: Der Zusammenhang von Sozialstruktur und Kinderlosigkeit in Deutschland

1. Zusammenfassung der Ergebnisse
2. Implikationen für eine gesellschaftliche und politische Diskussion über Kinderlosigkeit

 
     
 
       
   

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Rabea Krätschmer-Hahn im WWW

www.dipf.de/de/mitarbeiter/kraetschmer-hahn

 
   

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Update: 22. Januar 2016