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Rainer Unger: Die Qualität der gewonnenen Jahre

 
       
     
       
     
       
   

Rainer Unger in seiner eigenen Schreibe

 
   

Neu:
SCHAREIN, Manfred & Rainer UNGER (2005): Kinderlosigkeit bei Akademikerinnen?
Die Aussagekraft empirischer Daten zur Kinderlosigkeit bei Akademikerinnen,
in:
BIB-Mitteilungen, Nr.2 v. 30.06.

  • Der Soziologe Christian SCHMITT  hat in der FAZ vom 08.03.2005 die Debatte um die Kinderlosigkeit von Akademikerinnen kritisiert. Manfred G. SCHAREIN & Rainer UNGER reagieren nun mit diesem Artikel auf diese Kritik.
            
    In einem Vergleich zweier Datenbestände kommen die Autoren zum Ergebnis, dass die bisherigen Prämissen der Demografen falsch waren. Die zu hoch ausgewiesene Akademikerkinderlosigkeit ist einerseits die Konsequenz der Überlagerung zweier Ereignisse: Durch den Auszug von Kindern aus dem Elternhaus wird die Zunahme des Spätgebärens kompensiert. Die tatsächliche Kinderlosigkeit wird dadurch in der amtlichen Statistik überschätzt. Dies gilt insbesondere, wenn zu den Akademikerinnen auch Fachhochschulabsolventinnen gezählt werden.
          
      Für Universitätsabsolventinnen gilt andererseits, dass die bislang von den Demografen bevorzugte Altersklasse der 35-39Jährigen zu niedrig angesetzt gewesen ist, d.h. das Geburtenverhalten ist zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht - wie unterstellt - abgeschlossen. Betrachtet man z.B. die Altersgruppe der 41-45Jährigen, dann liegt die Kinderlosigkeit der Universitätsabsolventinnen im Jahr 2003 bei ca. 28 %.
            
    Christian SCHMITT (Feministische Studien, Heft 1, Mai 2005) hat unter Berücksichtigung von Fachhochschulabsolventinnen für die zwischen 1950 und 1965 geborenen Akademikerinnen einen Kinderlosenanteil von unter 25 % errechnet. Dagegen kursierte in der Öffentlichkeit eine Akademikerinnenkinderlosigkeit von bis zu 43 %. Bei diesen Zahlen handelt es sich eben nicht - wie unterstellt - um die endgültige Kinderlosigkeit.
 
       
   

Soziale Differenzierung der aktiven Lebenserwartung im internationalen Vergleich (2003)
Eine Längsschnittuntersuchung mit den Daten des Sozio-ökonomischen Panel und der Panel Study of Income Dynamics

Wiesbaden: Deutscher Universitäts-Verlag

 
   
     
 

Klappentext

"Die größte demographische Herausforderung unserer Zeit ist die Alterung der Gesellschaft. Damit verbunden ist die Frage nach der Qualität der Lebensjahre. Mit dem neuen Ansatz der »aktiven Lebenserwartung« wird der Gesundheitszustand der Bevölkerung analysiert, wobei die funktionalen Aspekte von Krankheit besonders berücksichtigt werden.

Rainer Unger untersucht die zeitliche Entwicklung der aktiven Lebenserwartung nach der Methode der Mehrzustands-Sterbetafel im Vergleich von Deutschland und den USA. Er geht der Frage nach den sozialen Verursachungsmechanismen des aktiven, d.h. krankheitsfreien Anteils an Lebensjahren nach und analysiert den potentiellen Einfluss makrostruktureller Rahmenbedingungen auf dessen Entwicklung."

     
 
       
   
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  • Rainer Unger im WWW

www.zes.uni-bremen.de/homepages/unger/index.php

 
   

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Update: 13. Juni 2011