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Robert Hettlage: Projekt Deutschland

 
       
     
       
     
       
   

Robert Hettlage in seiner eigenen Schreibe

 
   

HETTLAGE, Robert (2000): Individualisierung, Pluralisierung, Postfamiliarisierung. Dramatische oder dramatisierte Umbrüche im Modernisierungsprozess der Familie?
In: Zeitschrift für Familienforschung, Heft 1, S.72-97

Neu:
HETTLAGE, Robert (2000): Einleitung: Identitäten im Umbruch. Selbstvergewisserungen auf alten und neuen Bühnen: In: Robert Hettlage & Ludgera Vogt (Hg.): Identitäten in der modernen Welt, Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften, S.9-51

 
       
   

Robert Hettlage im Gespräch

 
   
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Projekt Deutschland (2013).
Zwischenbilanz nach zwei Jahrzehnten
(zusammen mit Karl Lenz)
Wilhelm Fink Verlag

 
   
     
 

Klappentext

"Nach dem Fall der Mauer wurde 1990 die deutsche Wiedervereinigung besiegelt. Nach zwei Jahrzehnten ist es an der Zeit, eine Zwischenbilanz zu diesem einzigartigen Großprojekt eines geplanten gesellschaftlichen Wandels zu ziehen. Robert Hettlage und Karl Lenz greifen dafür zentrale Bereiche der deutschen Sozialstruktur heraus und überprüfen den seit über 20 Jahren in Gang befindlichen Transformationsprozess. Es sind dies die Bereiche: Politik und Parteien, Recht und Verfassung, Wirtschaft und Arbeit, Bevölkerung, Familie und Geschlecht, Bildung sowie Religion und Weltanschauung. Abgerundet wird diese Bilanz durch einen Ausblick auf die Zukunft der deutschen Integration in Europa. Thematisch ist dieses Buch eine Weiterführung der Forschung, die beide Autoren seit 1989 unternommen haben."

Inhaltsverzeichnis: Kapitel V

V. BEVÖLKERUNG, FAMILIE, GESCHLECHT: KONVERGENZEN UND DIVERGENZEN

1. Ausgangslage: Zur Entstehung vielfältiger Unterschiede

1.1 Bevölkerung in der BRD und DDR
1.2 Familie und Geschlecht im Recht der beiden Staaten
1.3 Ehen und Familien in der BRD und DDR
1.4 Frauenerwerbstätigkeit und Kinderbetreuung im Ost-West-Vergleich

2. Bevölkerungsentwicklung nach 1989

2.1 Geburtenentwicklung
2.2 Wanderungen
2.3 Lebenserwartung und Alterungsprozess

3. Ehe und Familie als biografische Optionen

3.1 Wandel der Lebensformen
3.2 Entkoppelung von Liebe und Ehe
3.3 Entkoppelung von Ehe und Familie
3.4 Häusliche Arbeitsteilung

4. Geschlechterordnung: Frauen als Verliererinnen?

4.1 Arbeitslosigkeit und Erwerbstätigkeit von Frauen
4.2 Unterschiede im Kinderbetreuungssystem
4.3 Selbstbestimmungsrechte, Schutzrechte und Gleichstellungspolitik

5. Fazit

 
     
 
       
   

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Einleitung: Identitäten im Umbruch (2000). Selbstvergewisserungen auf alten und neuen Bühnen.
In: Robert Hettlage & Ludgera Vogt (Hg.): Identitäten in der modernen Welt, Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften, S.9-51

 
   
     
 

Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis

1. Die Frage nach der Identität heute

2. Identität und Identitäten

3. Identitäten in der "Postmoderne"

4. Die Chance neuer Identitätsangebote (zugleich eine Synthese der Beiträge)

5. Schlussfolgerungen

 
     
 
       
   

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Familienreport (1998).
Eine Lebensform im Umbruch (2. Auflage)
München: C.H. Beck Verlag

 
   
     
 

Klappentext

"Der Übergang in das Erwachsenenalter gilt als Lebensphase, in der Tendenzen der De-Standardisierung und Individualisierung des Lebensverlaufs besonders weit vorangeschritten sind. Demnach erstrecken sich Ereignisse wie der Auszug aus dem Elternhaus, der Beginn einer Ausbildung, der Erwerbseinstieg, die Gründung einer Lebensgemeinschaft und die Familiengründung zunehmend über ausgedehnte Zeiträume, sie haben einen diffuseren Charakter gewonnen und ihre Reihenfolge ist ungeregelter und weniger vorhersagbar geworden. Dieses Buch untersucht den Wandel des Übergangs in das Erwachsenenalter in Deutschland in langfristiger Perspektive. Die Analyse der Zeiten des Übergangs beschreibt die zentralen Veränderungen in den privaten und öffentlichen Sphären der Lebensverläufe junger Frauen und Männer und analysiert die Dynamik der Ver- und Entkopplung von Lebensereignissen im Kohortenvergleich. In der Summe ergibt sich ein differenziertes Bild des Wandels, das eindimensionalen Vorstellungen einer zunehmenden De-Standardisierung des Übergangs in das Erwachsenenalter widerspricht."

Inhaltsverzeichnis

Vorwort
Vorwort zur zweiten Auflage
Statt einer Einleitung

Erster Teil - Die Familie als gesellschaftliche Institution

I. Ehe und Familie - Von der Selbstverständlichkeit zum Problem

1. Der Mensch als Familienmensch?
2. Was macht eine Familie aus?

II. Die Familie als Institution der Gesellschaft

1. Die Institutionen und ihre Bedeutung

a) Die Orientierungsfunktion
b) Die äußere Stabilisierungsfunktion
c) Die Steigerungsfunktion
d) Der Zumutungscharakter von Institutionen

III. Die Familie als Mythos

1. Der Stabilitätsmythos
2. Der Mythos von der Großfamilie
3. Der Mythos vom Funktionsverlust

Zweiter Teil - Moderne Gesellschaften im Umbruch

I. Der Durchbruch der Moderne und die großen Revolutionen der Neuzeit

II. Die Charakteristika des Modernisierungsprozesses

1. Der Verlust des sakralen Kosmos
2. Die Rationalisierung der Welt
3. Die Trennung der Lebensbereiche

III. Die Folgen der Moderne

1. Die Modernitätsrisiken

a) Das Risiko der gesellschaftlichen Abstraktheit
b) Das Risiko der Individualisierung, Pluralisierung und Anomie
c) Das Risiko des veränderten Zeithorizonts

2. Der neue Sozialtypus als Ausdruck der Ent-Institutionalisierung

Dritter Teil - Familie im Umbruch: Der gesellschaftliche Wandel und die Folgen für die Lebensform "Familie"

I. Die Frauenfrage

1. Die weibliche und männliche "Normalbiographie"
2. Die Frauenemanzipation

a) Die Bildungsrevolution
b) Die Frauenerwerbstätigkeit

3. Die Männerfrage

II. Die Ehefrage

1. Die Veränderung der Beziehungsform
2. Die Skepsis gegenüber der Normalfamilie

a) Die Singularisierungstendenz
b) Die nicht-ehelichen Lebensgemeinschaften

3. Die Entscheidung zur Heirat

III. Die Kinderfrage

1. Eheverzögerung
2. Der Geburtenrückgang
3. Die Begründung der Kindermüdigkeit

a) Ökonomische Erklärungsvarianten
b) Kulturelle Erklärungen der Geburtenbeschränkung

4. Die Folgen für das Familienleben

a) Der Familienzyklus
b) Die Änderung des Eltern-Kind-Verhältnisses

IV. Die Stabilitäts- und Solidaritätsfrage

1. Das Scheidungsrisiko moderner Ehen
2. Der Verbindlichkeitsschwund der Ehe und seine Gründe

a) Demographische Zusammenhänge
b) Kulturelle Zusammenhänge

3. Die Scheidungsfolgen

a) Die sogenannte Ein-Eltern-Familien
b) Wiederverheiratung und Haushalts-Elternschaft

4. Die Solidaritätsfrage

Vierter Teil - Die Familie: eine Lebensform ohne Zukunft?

I. Zwischenbilanz und Wertungsanspruch
II. Gewinn- und Verlustrechnungen

1. Die Verlustrechnung
2. Das Gewinnszenarium
3. Die Gemeinsamkeiten der Gewinn- und Verlustrechnungen

III. Institutionelle Resistenzen und Anpassungen

1. Über die Zukunft der Moderne - eine mögliche Antwort auf Verfallsängste

a) Wandel und Prognosemöglichkeiten
b) Wertwandel und Wertzyklen

2. Der Gedanke der Wiederkehr und die Debatte um die Zukunft der Familie

a) Die Wiederkehr der Unbeständigkeit
b) Wiederkehr der Beständigkeit?
c) Familie als "Bastion"?

IV. Korrekturen und Hilfen

1. Unterschätzte Familienfunktionen
2. Krise der Wohlfahrtsstaaten und "Refamiliarisierung"
3. Familienpolitik und Familienkultur

a) Die Spannungsreduktion in der Berufsfrage
b) Die innerfamiliäre Lebenswelt
c) Familiale Strukturveränderungen und die Folgen für Gesellschaft und Politik
d) Die Spannungsreduktion beim Umgang unter Ehepartnern

Statt eines Schlusses

Zitate:

Die Singularisierungstendenz

"Eine dem Individualisierungsschub innerhalb der modernen Gesellschaft besonders angepaßte Form der Lebensgestaltung ist der Trend zum Alleinleben. (...).
Seit Mitte der 60er Jahre hat der Individualisierungsprozeß auch voll auf die weibliche Biographie übergegriffen. (...). Dadurch wird das Zusammenleben entschieden komplizierter, denn es müssen die Bedürfnisse, Lebenskonstellationen, Ideale, Rechte und Entscheidungszwänge zweier selbstständiger Individuen berücksichtigt und daraus eine gemeinsame Lebensplanung ausgehandelt werden. Eine, wenngleich extreme Form des Risikomanagements ist es, sich gar nicht für das Zusammenleben zu entscheiden. Es ist die Lebensform des »Single«, des nicht ehe- und familienbehinderten Individuums (vgl. Beck 1986)."
(1998, S.105)

Die zukünftige Entwicklung der Singlezahlen

"Was die zukünftige Entwicklung der Singlezahlen anbelangt, so geht Hradil (1995) davon aus, daß im Jahre 2000 schon 24 %, im Jahre 2010 sogar 30 % der 25-35jährigen alleine leben werden (im Jahre 1990 waren es 18,7 % in dieser Altersgruppe). Von einer »Singlegesellschaft« als bestimmendes Merkmal der zukünftigen Gesellschaft kann deshalb jedoch noch nicht die Rede sein."
(1998, S.109)    

 
     
 
       
   

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Bernd Kittlaus
webmaster@single-generation.de Erstellt: 18. November 2014
Update: 19. November 2014