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Ulrich Beck & Elisabeth Beck-Gernsheim: Fernliebe

 
       
   

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Ulrich Beck & Elisabeth Beck-Gernsheim in ihrer eigenen Schreibe

 
   

BECK, Ulrich & Elisabeth BECK-GERNSHEIM (2011): Liebe im globalen Zeitalter.
Zwei Nationen, ein Paar: Das ist ein Wagnis. Aus der Begegnung zweier Welten kann ein Zusammenprall werden,
in: Welt am Sonntag v. 18.09.

 
       
   

Ulrich Beck & Elisabeth Beck-Gernsheim im Gespräch

 
   

GUTMAIR, Ulrich (2011): "Im Bett mit den Anderen".
Globalisierung: Wie Liebe und Familie die Grenzen von Sprache, Kultur und Nationalität sprengen, zeigen Elisabeth Beck-Gernsheim und Ulrich Beck in ihrem Buch "Fernliebe",
in: TAZ v. 12.10.

VILLACHICA, Jeanette (2011): Wie Familien in Zeiten der Globalisierung funktionieren.
Das Soziologen-Ehepaar Elisabeth Beck-Gernsheim und Ulrich Beck hat ein Buch über den Wandel von Paarbeziehungen und Familienbanden in Zeiten der Globalisierung geschrieben,
in:
Badische Zeitung v. 03.11.

KERBUSK, Simon (2011): "Liebe über Ländergrenzen".
Soziologie: Das Soziologen-Ehepaar Beck hat ein Buch über Fernbeziehungen geschrieben. Ein Gespräch über Unterschiede und Nähe,
in: ZEIT Campus Nr.6

 
       
   

Fernliebe (2011).
Lebensformen im globalen Zeitalter
Berlin: Suhrkamp

 
   
     
 

Klappentext

"Familie und Liebe in Zeiten der Globalisierung: Die Großeltern in Thessaloniki und ihr Enkel in Cambridge sprechen jeden Abend miteinander – via Skype. Eine US-Amerikanerin und ihr schweizerischer Ehemann ärgern sich über hohe Telefonrechnungen und Reisekosten. Ein europäisches Ehepaar erfüllt sich den Kinderwunsch mit Hilfe einer indischen Leihmutter.

Ulrich Beck und Elisabeth Beck-Gernsheim, die Autoren des Bestsellers Das ganz normale Chaos der Liebe, untersuchen in ihrem neuen Buch alle Arten von Fernbeziehungen, von Kontinente und Kulturen verbindenden Ehen, Skype-gestützten Liebesbeziehungen, Chatroom-Tragödien, globalisierten Dienstmädchen, indischen Leihmüttern, äthiopischen Arbeitsmigranten (und von vielen mehr). Ihr Befund: Familien sind nicht mehr länger Territorial-, sondern Weltfamilien. Ob die Liebenden oder Familienmitglieder es wollen oder nicht, sie werden im Binnenraum des eigenen Lebens mit der Welt konfrontiert. So gewinnen in den Liebesbeziehungen die Gegensätze zwischen Erster und Dritter Welt reale Gestalt, sie nehmen Gesichter und Namen an. Hier treffen die Verschiedenheiten der Sprachen, der Vergangenheiten, der rechtlichen und politischen Ordnungen aufeinander.

Die Weltgesellschaft hält Einzug in »Normal«-Beziehungen und »Normal«-Familien, stiftet Unruhe, Verwirrung, Überraschung, Lust, Freude, Zusammenbrüche und Haß. Denn wir leben in einer Welt, in der der Liebste häufig entfernt und der Entfernte der Nächste ist.

Trotz aller Probleme zählen die Autoren nicht zu den Pessimisten der Fernliebe: »Kann es sein, daß das, woran die große Welt scheitert, in den neuen Familien gelegentlich dennoch gelingt: die Kunst des Zwischenraums, die Kunst, mit und über Grenzen hinweg zusammenzuleben?«"   

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

kapitel i
Wie Normalfamilien sich in Weltfamilien verwandeln

kapitel ii
Zwei Nationen, ein Paar: Geschichten vom wechselseitigen Verstehen und Mißverstehen

kapitel iii
Wieviel Ferne, wieviel Nähe verträgt die Liebe?

kapitel iv
Weltmarkt, Weltreligionen, Weltrisiken, Weltfamilien: Wie globale Schicksalsgemeinschaften entstehen

kapitel v
Heiratsmigrantinnen: Der Traum vom besseren Leben

kapitel vi
Hausarbeitsmigrantinnen: Mutterliebe aus der Ferne

kapitel vii
Schwindet die Männerherrschaft? Warum Frauen in Weltfamilien gewinnen

zwischenbetrachtung: Die Chancen der Globalisierung – Weltfamilien als transnationale Wirtschaftsunternehmen

kapitel viii
Meine Mutter war eine spanische Eizelle: Über Kinderwunschtourismus und globale Patchwork-Familien

kapitel ix
Zusammen, aber getrennt: Modell Weltfamilien

kapitel x
Wie weltoffen sind Weltfamilien?

     
 
       
   

Beitrag von single-generation.de zum Thema

Fernbeziehungen - Wie der veränderte Arbeitsmarkt unsere Liebesbeziehungen prägt
 
   

Rezensionen

KREMLA, Andreas (2011): Wenn Liebe die ganze Welt umspannt.
Soziologie: Ulrich Beck und Elisabeth Beck-Gernsheim singen ein Lied für die globalisierte Liebe,
in: Falter Nr.41 Buchbeilage v. 12.10.

SCHIRACH, Ariadne von (2011): Globalisierung im Privaten,
in:
DeutschlandRadio v. 01.11.

FESSMANN, Meike (2012): Wo das Innerste zu Markt getragen wird.
Entzauberung oder Verzauberung? Ulrich Beck, Elisabeth Beck-Gernsheim und Eva Illouz untersuchen in ihren Büchern "Fernliebe" und "Warum Liebe wehtut" die Zukunft der Liebe,
in:
Tagesspiegel v. 01.01.

WIDMANN, Arno (2012): Der Orgasmus und Globalisierung.
Fernliebe: Ein Buch über Fernliebe lässt uns mitten in der Gegenwart Geschichte erkennen,
in:
Magazin der Berliner Zeitung v. 03.01.

Neu:
SCHÖNHERR-Mann, Hans Martin (2012): Familie in der globalisierten Wirtschaft.
In dem neuen Buch von den Soziologen Elisabeth Beck-Gernsheim und Ulrich Beck setzen sich die Autoren erneut mit der Risikogesellschaft auseinander. Diesmal steht im Mittelpunkt ihrer Betrachtung die Familie und Liebe in Zeiten der Globalisierung,
in: DeutschlandRadio v. 08.02.

 
   

Das Buch in der Debatte

ANDRE, Thomas (2011): Der lange Fluch über die Entfernung der Liebe.
Fernbeziehungen: Sie lebt in Hamburg, er in Berlin. Oder er wohnt in Deutschland, die Familie in den USA. Fernbeziehungen schaffen Weltfamilien, sagen Soziologen,
in: Hamburger Abendblatt v. 10.09.

Mit dem Buch Das ganz normale Chaos der Liebe (1990) begann vor über 20 Jahre die Debatte um die Single-Gesellschaft in Deutschland. Mit Fernliebe verabschieden sich nun auch Ulrich BECK & Elisabeth BECK-GERNSHEIM von der inzwischen widerlegten These, dass Deutschland sich zu einer Single-Gesellschaft entwickele. Denn mit Fernliebe steht nicht mehr der Single (Alleinstehende), sondern das mobile Paar bzw. die mobile Familie im Mittelpunkt.

Bereits im Jahr 2006 kritisierte single-generation.de in einem Thema des Monats den beschränkten Ansatz der Soziologie zu Fernbeziehungen. BECK & BECK-GERNSHEIM popularisieren bereits seit etlichen Jahren den transnationalen Ansatz, der angeblich nationale Beschränkungen überwinden soll. Doch was nützt dieser Ansatz, wenn alle empirischen Erhebungen politische Restriktionen aufweisen? Das politische Territorialprinzip amtlicher Statistiken verhindert nicht erst auf nationaler, sondern bereits auf lokaler und regionaler Ebene brauchbare Ergebnisse.

Gesetzgebungen definieren sogar, wer überhaupt ein Paar oder eine Familie ist. Eine Folge davon: Paare und Familien werden mitunter in der Entstehungsphase behindert. So das Ergebnis des Beitrags »Hartz« oder Herz? von Katharina DIENER & Michael FELDHAUS in Heft 2 der Zeitschrift für Sozialreform.

Während BECK & BECK-GERNSHEIM gesellschaftliche Fragen aus der Überfliegerperspektive betrachten, wäre es sinnvoller diese vom Boden aus zu betrachten.

 
   

weiterführende Links

 
     
   
 
   

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Bernd Kittlaus
webmaster@single-generation.de Erstellt: 10. September 2010
Update: 03. Januar 2015