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Das Single-Dasein in der Statistik

 
       
   

Karl Schwarz

 
       
   

Die kinderfeindliche Gesellschaft

im Spiegel des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung

 
       
   

Kurzbiographie

  • 1917 in Ludwigshafen am Rhein geboren
  • 1953 Mitarbeiter des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung
  • 1979 Direktor des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung
  • seit 1982 im Ruhestand
 
       
   

Karl Schwarz in seiner eigenen Schreibe

 
       
   

SCHWARZ, Karl (1957): Die Veränderung der Zahl der Kinder in den Ehen während der letzten 50 Jahre,
in:
Wirtschaft und Statistik,
Heft 9, S.265ff.

SCHWARZ, Karl (1960): Die Geburtenentwicklung nach der Kinderzahl,
in:
Wirtschaft und Statistik,
Heft 9, S.533-537

SCHWARZ, Karl (1962): Kinderzahlen der Ehejahrgänge 1899 und früher und 1900 bis 1960,
in:
Wirtschaft und Statistik,
Heft 10, S.265-267

SCHWARZ, Karl (1963): Vorausschätzung der Bevölkerung des Bundesgebietes bis zum Jahr 2000,
in: Wirtschaft und Statistik, Heft 12, S.729-735

Prognose:

SCHWARZ prognostiziert für die Jahre 1995-1999 Geburtenzahlen zwischen 932 000 (langsame Bevölkerungszunahme) und 1 119 000 (rasche Bevölkerungszunahme). Er bezieht sich dabei jedoch auf die alten Bundesländer ohne Berlin (West).

Tatsächliche Entwicklung:

Die durchschnittliche Anzahl der Lebendgeborenen in den alten Bundesländern (mit Westberlin) lag in den Jahren 1995 - 1999 bei 688 344.

Sterben die Deutschen aus? - Die Rhetorik des Aussterbens und ein Alternativszenario

SCHWARZ, Karl (1974): Die Frauen nach der Kinderzahl (Ergebnis der Volkszählung 1970),
in:
Wirtschaft und Statistik,
Heft 6, S.404-409

SCHWARZ, Karl (1975): Erst- und Zweitehen und Kinderzahl der Frauen (Ergebnis der Volkszählung 1970),
in:
Wirtschaft und Statistik,
Heft 1, S.23-29

SCHWARZ, Karl (1978): Bevölkerungsrückgang: neue Qualität gesellschaftlicher Probleme,
in:
Warnfried Dettling (Hg.) Schrumpfende Bevölkerung. Wachsende Probleme? Ursachen - Folgen - Strategien, München/Wien: Günter Olzog Verlag, S.39-42

SCHWARZ, Karl (1980): Informationen und Informationslücken zur neueren Entwicklung von Ehe und Familie in der Bundesrepublik Deutschland,
in:
Rupp, S./Schwarz, K./Wingen, M. (Hg.) Eheschliessung und Familienbildung heute, Deutsche Gesellschaft für Bevölkerungswissenschaft, Wiesbaden: Selbstverlag, S. 24-38

HÖHN, Charlotte/MAMMEY, Ulrich/SCHWARZ, Karl (1980): Die demographische Lage in der Bundesrepublik Deutschland,
in:
Zeitschrift für Bevölkerungswissenschaft, Heft 2, S. 163-224

Aussage:

"Die seit Mitte der 60er Jahre rückläufige Geburtenentwicklung ist zum Stillstand gekommen. Die Stabilisierung darf jedoch nicht überbewertet und nicht als Umkehr des bisherigen Trends gedeutet werden."

Tatsächliche Entwicklung:

Seit über 20 Jahren liegen die Geburtenzahlen konstant über jenen von 1978 (576 468 Lebendgeborene).

SCHWARZ, Karl (1981): Die Haushalte der Unverheirateten und der verheiratet Getrenntlebenden,
in:
Zeitschrift für Bevölkerungswissenschaft, Heft 4, S. 447-473

SCHWARZ, Karl (1983): Die Alleinlebenden,
in:
Zeitschrift für Bevölkerungswissenschaft, Heft 2, S. 241-257

SCHWARZ, Karl (1983): Zur Problematik der unerfüllten Kinderwünsche,
in:
Zeitschrift für Bevölkerungswissenschaft, Heft 3, S. 401-412

SCHWARZ, Karl & Charlotte HÖHN (1985): Weniger Kinder - weniger Ehen - weniger Zukunft? Bevölkerungsentwicklung in der Bundesrepublik Deutschland gestern, heute und morgen. Zur Information der Abgeordneten des Deutschen Bundestages und der Parlamente der Bundesländer. Im Auftrag der Deutschen Liga für das Kind in Familie und Gesellschaft, Ottweiler: Ottweiler Druckerei und Verlag

Folgende Geburtenzahlen werden von den Autoren geschätzt:
Jahr 1990: 668 000 Lebendgeborene
Jahr 2000: 505.000 Lebendgeborene
Jahr 2010: 440.000 Lebendgeborene

Tatsächlich registriert wurden:
Jahr 1990: 727 199 Lebendgeborene
Jahr 2000: 655 732 Lebendgeborene
Jahr 2010: 542 345 Lebendgeborene (ohne Berlin-West)

Quelle: DESTATIS (2012): Bevölkerung und Erwerbstätigkeit 2010, Tabelle 1.1.2, S.27

Die Autoren schüren zudem die Angst vor einer Ausländerflut aus Nordafrika und der Türkei:

Nach "Vorausschätzungen der Vereinten Nationen (ist) für die Türkei bis zum Jahr 2000 eine Bevölkerungszunahme von 45 auf 70 Millionen, für Algerien von 18 auf 36 Millionen, für Marokko von 20 auf 36 Millionen und für Tunesien von 6 auf 10 Millionen zu erwarten (...). Wir nennen gerade diese Länder, weil sie vor den Toren Europas liegen. Von ihnen könnte ein erheblicher Bevölkerungsdruck auf die Mitgliedsländer der Europäischen Gemeinschaft ausgehen, dem nicht nachzugeben schwer fallen dürfte." (S.34)

Marokko hat nach der aktuellen Vorausschätzung der Vereinten Nationen im Jahr 2013 eine Bevölkerung von 33 Millionen, liegt also 3 Millionen unter dem Wert für das Jahr 2000. Algerien hatte im Jahr 2000 eine Bevölkerung von ca. 30,5 Millionen ( - 6 Millionen) und liegt 2013 bei ca. 39 Millionen. Tunesien hatte im Jahr 2000 ca. 9,5 Millionen Einwohner (2013: fast 11 Millionen). In der Türkei lebten im Jahr 2000 fast 68 Millionen Menschen (2013: fast 75 Millionen)

SCHWARZ, Karl (1988): Demographische und ökonomische Überlegungen zur kinderlosen Ehe,
in:
Zeitschrift für Bevölkerungswissenschaft, Heft 1, S. 101-103

SCHWARZ, Karl (1989): Die Bildungsabschlüsse der Frauen und ihre Bedeutung für den Arbeitsmarkt, die Eheschließung und die Familienbildung,
in:
Zeitschrift für Bevölkerungswissenschaft, Heft 4, S. 361-382

SCHWARZ, Karl (1990): Wieviele Kinder haben die Familien?
Einige Überlegungen und Ergebnisse zu einer wichtigen sozialwissenschaftlichen und sozialpolitischen Frage,
in:
Zeitschrift für Bevölkerungswissenschaft, Heft 3, S.401-412

SCHWARZ, Karl (1996): Zur Debatte über die Kinderzahl der Ehen und die Bedeutung der Kinderlosigkeit für die Geburtenentwicklung in den alten Bundesländern,
in:
BIB-Mitteilungen, Heft 2, S.10-13

SCHWARZ, Karl (1996): Ist heiraten noch zeitgemäß?
Analyse der Entwicklung der Heiratshäufigkeit in den alten Bundesländern auf der Grundlage bevölkerungsstatistischer Daten,
in:
Zeitschrift für Bevölkerungswissenschaft, Heft 2

DORBRITZ, Jürgen & Karl SCHWARZ (1996): Kinderlosigkeit in Deutschland - ein Massenphänomen?
Analysen zu Erscheinungsformen und Ursachen,
in:
Zeitschrift für Bevölkerungswissenschaft, Heft 3

SCHWARZ, Karl (1997): 100 Jahre Geburtenentwicklung,
in:
Zeitschrift für Bevölkerungswissenschaft, Heft 4

SCHWARZ, Karl (1999): Rückblick auf eine demographische Revolution.
Überleben und Sterben , Kinderzahl, Verheiratung, Haushalte und Familien, Bildungsstand und Erwerbstätigkeit der Bevölkerung in Deutschland im 20. Jahrhundert im Spiegel der Bevölkerungsstatistik,
in:
Zeitschrift für Bevölkerungswissenschaft, Heft 3

SCHWARZ, Karl (2000): Familienstand und Kinderzahl 35- bis 39jähriger Frauen in den alten Bundesländern,
in:
BIB-Mitteilungen Nr.4 v. 15.12.

SCHWARZ begründet für den Mikrozensus 1998 die Wahl der Altersgruppe 35-39Jahre als Indikator für die Kinderlosigkeit folgendermaßen:

"Die Darstellung ist auf die 35- bis 39-jährigen Frauen konzentriert, weil für diese Frauen unterstellt werden kann, dass die von ihnen geborenen Kinder so gut wie alle noch im Haushalt der Mutter leben und infolgedessen im Rahmen der Mikrozensuserhebungen, auf die wir uns stützen, erfasst werden. Es gehlen einige ganz wenige noch nicht geborene Kinder älterer Mütter von weniger als 3 % aller Lebendgeborenen sowie die ebenfalls sehr wenigen Kinder geschiedener Mütter, die beim Vater aufwachsen. Mitgezählt sind die im Haushalt lebenden Adoptiv- und Stiefkinder."

SCHWARZ, Karl (2001): Aufforderung an die Demographen zum Einstieg in die Bevölkerungspolitik,
in:
BIB-Mitteilungen Nr.2 v. 26.06.

SCHWARZ, Karl (2001): Kinderzahl der im vergangenen Jahrhundert geborenen Frauen in Frankreich und Deutschland,
in:
BIB-Mitteilungen Nr.4, S.13-17

SCHWARZ, Karl (2002): Kinderzahl der Frauen in den alten und neuen Bundesländern im Jahr 2000,
in: BiB-Mitteilungen H.1 v. 15.03., S.8-15

SCHWARZ geht ausführlich auf die Methoden zur Ermittlung der Kinderzahl von Frauen ein. Zum Anteil der Erstgeburten von Müttern, die älter als 40 Jahre sind heißt es:

"Die hierzu vorliegenden Angaben aus der laufenden Geburtenstatistik zeigen, dass allenfalls 4 % der neugeborenen Kinder so alte Mütter haben und darunter ein Viertel erste Kinder sind. Besonders gering ist daher der Fehler bei den Angaben über kinderlos gebliebene Frauen."

Es werden anhand des Mikrozensus 2000 folgende Angaben zu den 35-39jährigen Frauen (1961-1965 Geborene) in Deutschland gemacht:

  kein Kind 1 Kind 2 Kinder 3 Kinder 4 und mehr Kinder
Anteil in Prozent 24 25 36 11 4

Für Westdeutschland ermittelt SCHWARZ 27 % Kinderlose bei den Frauenjahrgängen 1961-1965. Eine Steigerung der Geburtenrate ist für SCHWARZ nur möglich durch die Erhöhung der Heiratsbereitschaft von Kinderlosen:

"Wegen der engen Verbindung von Kinderlosigkeit und Heiratsbereitschaft erscheint eine Zunahme der Geburtenhäufigkeit nur möglich, wenn es gelingt, über eine größere Bindungsbereitschaft die Kinderlosigkeit zu vermindern. Eine größere Bereitschaft der Verheirateten zu mehr als zwei Kindern erscheint kaum erreichbar, weil sie die Mütter dieser Familien nahezu ausnahmslos zwingen würde, auf Erwerbstätigkeit zu verzichten."

Für Westdeutschland ermittelt SCHWARZ 27 % Kinderlose bei den Frauenjahrgängen 1961-1965. Ausschlaggebend dafür ist das urbane Akademikermilieu:

"Die Kinderlosigkeit der Verheirateten blieb mit 13 % bisher in Grenzen, beträgt aber in Hamburg oder West-Berlin und in anderen sehr großen Städten über 20 %. Diese überraschend hohen Prozentsätze haben auch schichtenspezifische Ursachen. Ein Beispiel sind die Akademikerehen mit spätem Heiratsalter und hoher Erwerbsbeteiligung der Akademikerfrauen."

SCHWARZ, Karl (2002): Kinderzahl und Familienstand der Bevölkerung im früheren Bundesgebiet und in "Stadt" und "Land".
Rückblick auf Entwicklungen in 30 Jahren,
in:
Zeitschrift für Bevölkerungswissenschaft, Heft 2

Nach SCHWARZ ist für die Kinderzahlen der 1961/1965 Geborenen im Alter von 35-39 Jahren aufgrund des Haushaltsansatzes des Mikrozensus folgendes zu beachten:

"Es fehlen die danach geborenen Kinder, die beim unverheirateten Vater lebenden Kinder und einige Kinder, welche den Haushalt der Mutter bereits verlassen hatten bzw. schon verstorben waren. Im Ganzen sind das etwa 5 %. Die durchschnittliche Kinderzahl von 142 je Frau (Anmerkungen des Autors: 1961/1965 Geborene) (...) wäre für einen Schätzwert der endgültigen Kinderzahl somit auf 150 zu erhöhen."

Zur Kinderlosigkeit berichtet SCHWARZ:

"In Berlin (West) und in Hamburg bleibt fast jede vierte Ehe kinderlos" (S.267)

"Im Hinblick auf die Kinderlosigkeit der Akademikerinnen von heute 40 % und einer Kinderlosigkeit von ebenfalls 40 % in den Städten von 500.000 und mehr Einwohnern sowie einer wachsenden Kinderlosigkeit der Gesamtbevölkerung, die bei den deutschen Frauen in den alten Bundesländern, von denen kein erstes Kind mehr zu erwarten ist, inzwischen - mit steigender Tendenz - 27, bei den erwerbstätigen sogar 32 % erreicht hat, ist die Prämisse vom »natürlichen« Kinderwunsch für die Theorie des generativen Verhaltens aber kaum noch tragfähig. Der »Zeitgeist« steht ihr entgegen. Neue Lebensstile entstehen in der Großstadt. Sollte sich ihr Einfluss, wie schon bisher, weiter ausbreiten, dürften diejenigen recht behalten, die für Deutschland eher eine weitere Abnahme der Geburtenhäufigkeit als einen Stillstand oder gar eine Tendenz des Geburtenniveaus nach oben prognostizieren." (S.272f.)

SCHWARZ, Karl (2002): Die kinderlose Gesellschaft,
in: Die Neue Ordnung, H.5, Oktober

"Aus dem Geburtenüberschuß (...) ist seit 1972 ein Überschuß der Sterbefälle geworden, der im Jahr 2000 über 70.000 und ohne die in Deutschland lebenden Ausländer sogar mehr als 150.000 betrug",

klagt SCHWARZ. In einer Publikation aus dem Jahr 1985 hat der Autor für das Jahr 2000 einen Überschuß der Sterbefälle von 317.000 für das Jahr 2000 prognostiziert. Für das Jahr 2010 wurde gar ein Überschuß von 427.000 prognostiziert, tatsächlich lag er bei ca. 180.000. Dabei ist noch nicht berücksichtigt, dass Deutschlands Bevölkerung seit 3 Jahren wächst, obwohl ausnahmslos alle Prognosen eine Bevölkerungsschrumpfung prognostiziert haben. Nicht nur die Wiedervereinigung wurde nicht vorhergesehen, sondern auch nicht die Finanzkrise und ihre Auswirkungen in den EU-Staaten auf die Wanderungsströme.

"Geht man davon aus, daß über 40-jährige Frauen keine Kinder mehr bekommen, was zu fast 99% zutrifft, so sind von den 40-jährigen Frauen heute, mit wachsender Tendenz, über ein Viertel kinderlos geblieben. In den großen Städten von 500.000 und mehr Einwohnern sind es sogar 40%. Die durchschnittliche Kinderzahl der Frauen beträgt – je 100 – 140 bzw. 110.
So ist die Lage in Westdeutschland schon seit etwa 25 Jahren, und es sind seitdem und heute auch keine Anzeichen für eine Zunahme erkennbar. Eher ist eine Abnahme wahrscheinlich, weil die Heiratsneigung immer noch abnimmt. Bisher hatten bis zum Alter von 40 Jahren 95% der Frauen geheiratet, und es bestehen starke Anzeichen dafür, daß von den heute 25-Jährigen 30% zeitlebens unverheiratet bleiben werden. In den großen Städten ist das schon jetzt der Fall und sind zwischen 35 und 39 Jahren nur noch wenig über 50% verheiratet, weil dort jede zweite Ehe geschieden wird und wenig Wiederverheiratungen stattfinden
",

erläutert SCHWARZ. Sowohl was die 40jährigen Frauen, die keine Kinder mehr bekommen, als auch beim Zusammenhang von Heirat und Kinderkriegen irrt sich der Bevölkerungswissenschaftler.

SCHWARZ, Karl (2003): Zum Bedeutungsverlust von Ehe und Familie: Irrtum oder Faktum?
- Aussagen der Meinungsforschung und Statistik,
in: BiB-Mitteilungen H.3 v. 08.12., S.14-19

SCHWARZ, Karl (2005): Familienbildung gestern und heute und die Fertilitätskrise,
in: BiB-Mitteilungen H.4 v. 30.12., S.7-11

SCHWARZ hält einen Anstieg der zusammengefassten Geburtenziffer (TFR) in Deutschland nur bei einem Anstieg der kinderreichen Familien für möglich:

"Im Alter wird sich schon jemand finden, der die Einsamkeit vertreibt und die Pflegeleistungen übernimmt. So werden nicht wenige gut Verdienende denken, an denen sich wahrscheinlich auch Akademikerinnen orientieren, die bekanntermaßen heute zu 40 % kinderlos und fast zur Hälfte unverheiratet bleiben. Familiensoziologen leiten daraus das Ziel ab, solchen Gruppen nach gefestigter beruflicher Karriere die Möglichkeit einer längeren »Familienpause« zu bieten, in der die Kinder geboren und erzogen werden. Eine solche »Zeit« ist aber allenfalls für zwei Kinder möglich. Dass ein Ende der Fertilitätskrise in großem Umfang auch drei Kinder voraussetzt, wird überall übersehen." (S.11)

SCHWARZ, Karl (2005): Familienbildung gestern und heute und die Fertilitätskrise,
in: BiB-Mitteilungen H.4 v. 30.12., S.7-11

SCHWARZ, Karl (2007): Zur Problematik von Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Familientätigkeit und Erwerbstätigkeit als Mittel zur Förderung des Kinderwunsches,
in: Zeitschrift für Bevölkerungswissenschaft, Heft 1-2, S.23-50

SCHWARZ sieht das familienpolitische Ziel der Vereinbarkeit von Beruf und Familie unvereinbar mit einer Steigerung der zusammengefassten Geburtenziffer auf das Bestandserhaltungsniveau von 2,1. Abgesehen davon, dass er von der falschen Annahme eines Drittels Kinderloser unter den 1960-1965 Geborenen ausgeht (Stand: um 2000!), benötigt es nach Berechnungen von SCHWARZ neben einer Reduzierung der Kinderlosen auf 10 % eines Anstiegs von Frauen mit 3 und mehr Kindern auf 40 % (Vorbild Frauenjahrgang 1935).

 
       
   

Das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung im WWW

Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) beim Statistischen Bundesamt
 
       
   

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webmaster@single-generation.de Erstellt: 12. März 2001
Update: 23. Januar 2017