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Singlestudien in der Debatte:

 
   

Horst W. OPASCHOWSKI

 
   

Freizeit-Monitor 2000
Mehr Betriebsamkeit als Einsamkeit. Ein Single bleibt selten allein
B.A.T. Freizeit-Forschungsinstitut in Hamburg

 
       
   

Horst W. Opaschowski in seiner eigenen Schreibe

 
   

OPASCHOWSKI, Horst W. (1981): Allein in der Freizeit, Schriftenreihe zur Freizeitforschung des BAT Freizeit-Forschungsinstituts, Bd. 2, Hamburg

OPASCHOWSKI, Horst W. (1994): Singles: Die Hätschelkinder der Konsumgesellschaft, in: Grözinger, G. (Hg.) Das Single. Gesellschaftliche Folgen eines Trends, Opladen: Leske und Budrich, S. 25-39

OPASCHOWSKI, Horst W. (1997): Medien, Mobilität und Massenkultur.
Neue Märkte der Erlebnisindustrie oder verlorene Aufgabenfelder der Pädagogik? in:
Spektrum Freizeit, 19, 1-2, S. 26-49

OPASCHOWSKI, Horst (1999): Wohin driftet der flexible Mensch?
Die Flexibilisierung des Arbeitslebens und ihre Folgen,
in: DeutschlandRadio v. 06.01.

OPASCHOWSKI, Horst W. (2000): "Mehrere Leben leben!"
Freizeitgestaltung im nächsten Jahrtausend,
in: Trierischer Volksfreund v. 02.01.

OPASCHOWSKI, Horst W. (2001): Lebensplanung als Designaufgabe,
in:
Welt v. 09.05.

 
       
   

Horst W. Opaschowski im Gespräch

 
   

WISKOW, Jobst-Hinrich (1999): Wird der Ladenschluss abgeschafft?
Freizeitforscher Opaschowski warnt: "Wir stecken in der Fortschrittsfalle",
in: Tagesspiegel v. 13.10.

SCHWISCHEI, Gerhard (2002): Gewagte Anregungen für ein neues Solidarsystem.
Ältere Menschen werden aus dem Arbeitsmarkt gedrängt. Gleichzeitig soll man aber länger arbeiten. Auf der Suche nach Lösungsansätzen,
in:
Salzburger Nachrichten vom 26.03.

 
       
   

Horst W. Opaschowski in den Medien

 
   

HSM (2000): Singles heizen Konsum an.
Neue Studie von Hamburger Freizeitforscher,
in:
Hamburger Abendblatt v. 16.11.

Nichts Neues vom Freizeitpädagogen OPASCHOWSKI. Alles wie 1981 ("Allein in der Freizeit") nur eben mehr vom gleichen (Familien contra Singles - ansonsten ein großes schwarzes Loch, das die restlichen Lebensformen verschluckt hat) und mit neuerer Technik (Email und Handy statt Telefon)...

AHRENS, Peter (2000): Quo vadis, Single?
Endlich wieder Revolutionäres aus dem Hause Opaschowski am Alsterufer: Wer allein lebt, geht öfter in die Kneipe,
in: TAZ Hamburg v. 18.11

SCHLIESSELBERGER, Helmut (2001): Zukunftstrends mal zehn.
Freunde statt Familie, Leistung als Lebenssinn, Ausgrenzung durch neue Technologien. Die Zukunft hat laut Trendforscher Opaschowski begonnen,
in: Salzburger Nachrichten v. 10.07.

Der Freizeitpädagoge Horst OPASCHOWSKI ist bei den Trendforschern der Gegenspieler von Matthias HORX. Sieht HORX nur die positiven Seiten der "Individualisierung", so thematisiert OPASCHOWSKI nur die negativen Seiten dieses angesagten Trends. Der Freizeitpädagoge setzt Individualisierung mit Vereinzelung gleich:

"Immer mehr Menschen leben und wohnen allein. Seit 1900 hat sich der Anteil der Einpersonenhaushalte von 7% auf 35% verfünffacht. Hauptursachen: Soziale Aufwertung des Alleinlebens; Aufschub der Familiengründung; gestiegene Mobilitätsanforderungen; verlängerte Ausbildungszeiten.
Für die Zukunft ist mit einer weiteren Zunahme dieser Lebensform zu rechnen. Noch Mitte der 80er Jahre waren Familie sowie Ehe und Partnerschaft die persönlich wichtigsten Bereiche im Leben. Jetzt haben erstmals die Freunde und der Bekanntenkreis der Familie den Rang abgelaufen. Singles sind die 'Hätschelkinder der Konsumgesellschaft, weil sie den Konsum anheizen'. Aber wer keine feste private Beziehung mehr wagt, könne in Zukunft auch keine soziale Geborgenheit mehr erwarten."

Der Fehlschluss dieser Trendaussage beruht darauf, dass der statistische Begriff Einpersonenhaushalt mit dem Beziehungsbegriff Partnerlosigkeit gleich gesetzt wird und ein Gegensatz von Familie und Single-Dasein konstruiert wird. Der Mainzer Soziologe Norbert F. SCHNEIDER (siehe Allgemeine Zeitung Mainz vom 23.06.2001) spricht dagegen von einer "paarorientierten Gesellschaft" und die Forschungen zur multilokalen Mehrgenerationen-Familie zeigen, dass Single-Dasein und Familie kein Gegensatz sein muss.

 
   

Horst Opaschowski im WWW

 
   

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Update: 18. September 2013