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Thema des Monats

 
       
   

Menschen ohne Beziehungserfahrung

 
       
   

Olaf Wickenhöfer ("Unfreiwillig Single") und Arne Hoffmann ("Unberührt") machen auf die Probleme von Menschen aufmerksam, die im mittleren Lebensalter noch keine Beziehungserfahrung haben.

 
       
     
       
     
       
   
     
 

Die Bedeutung der realistischen Selbsteinschätzung für die Überwindung der Beziehungsunerfahrenheit

Im Buch von HOFFMANN kommen zehn mehr oder weniger Beziehungsunerfahrene ausführlich zu Wort. Da diese Protokolle über E-Mail-Kontakte zustande gekommen sind, stellt sich die Frage, inwiefern es sich hier um ehrliche Selbstbeschreibungen oder um Selbstdarstellungen handelt, die möglicherweise schwerwiegendere Probleme verschleiern sollen. Beides wäre möglich. Selbst wenn es sich um ehrliche Selbstbeschreibungen handelt, könnten sie auf unrealistischen Selbsteinschätzungen beruhen.
      
 
Die Protokolle stehen deshalb mehr oder weniger für sich selbst. Es sind Mitteilungen an die Öffentlichkeit. Das Bild über Beziehungsunerfahrene soll durch sie zurecht gerückt werden. Die einzelnen Mitteilungen widersprechen sich zum Teil, was in diesem Fall kein Manko ist, sondern es zeigt, dass sehr unterschiedliche Deutungsmuster auch innerhalb dieser Gruppe kursieren.
      
 
Im Kapitel Erkenntnisse aus der Recherche kommentiert Arne HOFFMANN den schwierigen Entstehungskontext der Protokolle. Er weist auf ein gravierendes Misstrauensverhältnis zwischen Protokollant und Protokollierten hin. HOFFMANN sieht darin einerseits ärgerlich eine Bestätigung für die Probleme der Beziehungsunerfahrenen, denen er eine Öffentlichkeit verschaffen wollte, aber auch andererseits wohlwollend durchaus eine Berechtigung des Misstrauens:

Unberührt

"Untypisch war auch der Abschluss meiner Befragungen. Aus persönlichkeitsrechtlichen Gründen benötige ich von jedem Interviewpartner ein unterschriebenes Einverständnis für die Veröffentlichung seines Porträts. In der Regel verläuft das völlig problemlos: Wer Zeit und Gedanken für ein längeres Interview aufgewendet hat, lässt es zum Schluss nicht an seinem offiziellen Einverständnis scheitern. Anders sah es bei mehreren befragten Absoluten Beginners aus (...).
Ich halte es für vorstellbar, dass es bei der Kontaktaufnahme mit dem anderen Geschlecht ähnlich aussieht: Nachdem man sich innerlich intensiv mit dieser Herausforderung auseinander gesetzt hat, fasst man sich eben nicht mutig ein Herz und tritt nach außen, sondern verzögert den Kontakt entweder so weit wie irgendmöglich oder bleibt zuletzt ganz in seiner eigenen Lähmung stecken. Diese Form der Sozialphobie, der gesellschaftlichen Angst, ist für den Absoluten Beginner ebenso unerquicklich wie für seinen Nicht-Ansprechpartner, der in der Regel vermutlich gar nichts Böses von ihm will.
Ich möchte hier allerdings nicht verschweigen, dass die Angst vor einem Outing als sexuell und partnerschaftlich Unerfahrener alles andere als unbegründet oder gar neurotisch ist. In unserer Gesellschaft wird diese Tatsache ja tatsächlich als starker persönlicher Makel hingestellt." (2006, S.217)

Das Buch vermittelt - egal was der Leser von den Protokollierten oder dem Protokollanten hält - interessante Einblicke in eine Thematik, die viele angeht.
      
 
Die Probleme der Beziehungsunerfahrenen sind nur graduell von jenen entfernt, die dieses Stadium überwunden haben. Die Frage stellt sich ja, ob wir, die wir in Beziehungen leben, nicht schon morgen wieder partnerlos sind. Es ist nicht sicher, ob die Regeln, die wir erfolgreich in der Pubertät angewandt haben, auch für Beziehungsneustarts im mittleren oder im höheren Alter gelten.

Exkurs: Männerhass - Frauenhass

Im Buch Unberührt nimmt das Thema negativer Einfluss der radikalen Frauenbewegung einen größeren Raum ein. Es soll deshalb auch hier Position bezogen werden zu dem heiklen Thema Männer- bzw. Frauenhass.
      
 
Unbestritten ist, dass das Aufkommen der Frauenbewegung und insbesondere die Zeit zwischen 1975 und 1985 zur stärkeren Verunsicherung von Männern geführt hat. Es wäre aber falsch, zu meinen, dass vorher die sexuellen Beziehungen unproblematischer gewesen wären. Die Probleme waren schlichtweg andere, wovon z.B. die reichhaltige psychoanalytische Literatur zeugt. Männer hatten es davor keineswegs besser, wie so mancher männliche Beziehungsunerfahrene zu glauben scheint. Wer sich ein Bild über diese Zeit machen möchte, der findet dazu reichlich Literatur.

Alice SCHWARZERs Buch Der kleine Unterschied gilt den Kritikern der Frauenbewegung der 70er Jahre heutzutage als Urknall jener Problematik, die angeblich immer noch unser aller Denken über die Geschlechterverhältnisse dominiert.
      
 
Spätestens Anfang der 80er Jahre begann die massive Verbürgerlicherung der Protest-Bewegungen und die ersten Aufarbeitungen der Single-Generation erschienen. Das Ende der Alternativen von Matthias HORX markiert so etwas wie den Anfang vom Ende der Verbürgerlichung.

Wenn jetzt über 20 Jahre später diese Kulturkämpfe noch einmal verfochten werden, dann ist das eine Art Nachbeben. Die gesellschaftlichen Verhältnisse haben sich seit damals gravierend verändert. Jetzt sollen die nachfolgenden Generationen noch einmal die alten Kämpfe wiederholen. Wer sich dafür einspannen lässt, der ist selber schuld.
      
 
Sex ist zur Verhandlungssache geworden. Wer behauptet, dass es ein Penetrationsverbot gibt, der hat die neuen Spielregeln nicht begriffen. Wenn sich die Traumfrau als Lesbe entpuppt oder der Traummann als schwul, dann mag das frustrierend sein. Die Ablehnung mag bitter sein, aber eine weitere Anbetung dürfte in diesen Fällen nur verlorene Liebesmüh sein. Bei der nächsten Frau oder dem nächsten Mann kann alles bereits ganz anders sein - vorausgesetzt man wiederholt nicht ständig seine eingefahrenen Muster der Partnerwahl.
      
 
Der Sexualwissenschaftler Gunter SCHMIDT hat diesen Wandel der Sexualmoral in seinem Buch Das neue Der Die Das - süffisanter Weise am Beispiel des Romans Elementarteilchen - beschrieben. SCHMIDT sieht den Wandel u.a. auch als Folge der Frauenbewegung der 80er Jahre:

Das neue Der Die Das

"Zwei Diskurse bestimmen die heutigen sexuellen Verhältnisse in den westlichen Industriegesellschaften. Zum einen der liberale Diskurs der 1960er und 1970er (...). Zum anderen der Selbstbestimmungsdiskurs der 1980er Jahre, der den freien »deregulierten« Liebesmarkt, der durch die Liberalisierung entstanden war, zivilisierte und männliche Dominanz und männliche Definitionen auf diesem Markt kontrollierte, sexuelle Rechte, Chancen und Optionen geschlechtsgerechter machte. Der Selbstbestimmungsdiskurs wurde von Frauen und der Frauenbewegung zum Tanzen gebracht, thematisierte sexuellen Zwang/sexuelle Gewalt in allen ihren Gestalten, Verkleidungen und Verdünnungen. Vergewaltigung, Pornographie, sexueller Mißbrauch, sexuelle Belästigung, Sexismus im Alltag und in den Medien, wurden, Punkt für Punkt, auf die Tagesordnung gesetzt und verhandelt. Das führte zu einer Sensibilisierung gegenüber sexuellem Zwang und sexuellen Übergriffen - und brachte zugleich, als Nebenfolge, einen neuen Sexualkodex hervor, einen Kodex, der nicht alte Verbote neu installieren, sondern der den sexuellen Umgang friedlicher, kommunikativer, berechenbarer, rationaler verhandelbar, herrschaftsfreier machen oder regeln will.
Das Ergebnis moralischer Modernisierung habe ich Verhandlungsmoral andere Konsensmoral genannt. Die alte Sexualmoral verschwindet." (2004, S.11)  

Michel HOUELLEBECQs Beschreibungen sind also durchaus nicht aus der Luft gegriffen, aber wer will deshalb gleich zurück zur alten Sexualmoral?
      
 
Aushandlungssex mag Beziehungsunerfahrenen mehr abverlangen, aber er ist in den meisten Fällen eine Bereicherung.
      
 
Wer noch nie Sex hatte, der hat hohe Erwartungen. Insbesondere jene, die noch in den Zwanzigern oder gar Dreißigern darauf warten. Das erste Mal kann dann leicht zu Enttäuschungen führen .
      
 
Ständige Ablehnungen können Intoleranzen erhöhen. Umdenken wäre aber angebrachter. Die radikale Frauenbewegung verantwortlich zu machen, mag durchaus individuell Sinn machen, aber die Probleme werden dadurch nicht geringer. Ein Beispiel dafür ist der 35jährige Felix, der schlechte Erfahrungen mit einer Karrierefrau gemacht hat und sich nun als Opfer des Feminismus beschreibt:

Unberührt

"Ein bisschen gehöre ich sicher auch zu den Opfern des Feminismus. Sobald man anfängt, sich für die angebliche Benachteiligung von Frauen zu interessieren, wird man ja zugedröhnt von Texten, denen zufolge jede Berührung eine Grenzverletzung, einen Übergriff darstellt. Das hat dazu beigetragen, dass ich das normale Flirtverhalten, zu dem nun mal auch Körperlichkeit gehört, gar nicht erst gelernt habe. Ich habe damals Alice Schwarzer und Co. geglaubt und gedacht, nur böse Männer tun das. Dieses Denken habe ich so verinnerlicht, dass ich mich inzwischen wie unter einer unzerstörbaren Glasglocke fühle." (2006, S.78)

Felix hat seine Pubertät in den 80er Jahren auf einem Dorf erlebt und selbst während seines Studiums hat er bei seinen Eltern gelebt und ist nur tagsüber zur Uni gefahren. Dadurch sind viele Gelegenheiten, die jemand gehabt hätte, der im Studentenwohnheim lebt, entfallen. Hinzu kommt, dass er in eine Clique integriert war, in der sich ebenfalls Spätzünder befanden. Nach dem Examen war Felix arbeitslos und wohnte weiterhin zuhause. Als Felix dann in einer Marketingfirma arbeitete, verknallte er sich in eine Kollegin. Diese hatte sich jedoch gerade von ihrem Mann getrennt und ließ ihn abblitzen.
      
 
Unerfahrene, die sich an Frauen heranmachen, die sich gerade in einer akuten Trennungsphase befinden, suchen sich den denkbar schlechtesten Zeitpunkt für eine ernsthafte Beziehungsanbahnung aus. Egal ob es sich um eine Karrierefrau handelt oder eine Hausfrau. Das kann eigentlich nur schief gehen, wenn man nicht nur den ersten Sex haben will - egal wie. Romantikern ist das nicht zu empfehlen.
      
 
Auch in einer Selbsterfahrungsgruppe hat Felix schlechte Erfahrungen gemacht. Er fing etwas mit einer Frau in dieser Gruppe an. In Therapiegruppen sollte so etwas eigentlich nicht vorkommen. Jedenfalls kam es wie es kommen musste. Die Frau "verführte" Felix, aber es kam nur bis zum Petting. Als er sie in den folgenden Tagen und Wochen drängte und mehr wollte, hat sie ihn in der Therapiegruppe bloßgestellt, was er als endgültige Entmannung empfand.
      
 
Felix hat zwei wichtige Anbahnungsversuche unternommen, die bereits von der Situation her schief gehen mussten. Das hat ihn so sehr verunsichert, dass er sich als Opfer des Feminismus fühlt. Er ist aber eher Opfer der Umstände, die er mit herbei geführt hat.
      
 
Die Debatte um den schädlichen Einfluss der Frauenbewegung, ist letztlich für Beziehungsunerfahrene nicht weiterführend. Sie hilft höchstens jenen, die diese fruchtlose Debatte führen. Bei Felix führt dies z.B. dazu, dass die Opferrolle ihn zwar entlastet, aber hilfreicher wäre es doch ihm klarzumachen, dass es Situationen gibt, die für ernsthafte Beziehungsanbahnungen ungeeignet sind. 

Die meisten Bücher, die in den letzten Jahren von Angehörigen der Single-Generation erschienen sind, kommen 20 Jahre zu spät. Wer seine einstigen Probleme nur an die nachfolgende Generation delegieren möchte, der schadet mehr.
      
 
Die Kritik der Beziehungsunerfahrenen an den Verzerrungen durch die Medien ist grundsätzlich berechtigt. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass Single-Männer im mittleren Lebensalter ein Thema sind, das nicht an den Medienmann zu bringen ist. Im Buch Die Single-Lüge wird behauptet, dass das falsche Bild der Medien über Singles fatale Auswirkungen auf das Selbstbild der Betroffenen hat. Im Buch Unberührt kann dies studiert werden.

Unberührt

Aik,25:
"Ein Problem ist gewiss, dass die Medien den Eindruck vermitteln, ein jeder »normale Mensch« würde über ein enormes Maß an Erfahrung im Bereich Beziehung uns Sex verfügen. Der Einsame findet sich in der Welt der Medien überhaupt nicht repräsentiert und bekommt somit praktisch täglich sein Scheitern vorgeführt." (2006, S.40)

Hanna, 26:
"Wenn ich mir unsere Medien so anschaue, gibt es da ja nicht viel Platz für Unsicherheit, Schwäche und Scheitern. Das sieht mehr so aus: 23, selbstbewusst, gut aussehend, hoher Lebensstandard, macht gerade Auslandssemester in Stanford. Sex wird da als eine Selbstverständlichkeit angesehen. Es geht kaum um die Frage, ob man welchen hat, sondern wie man ihn sozusagen technisch optimieren kann."

Robert, 31:
"Gerade für ich-schwache Menschen ist es wohl schwierig, sich von diesem allseits präsenten Wertekodex der Mediengesellschaft zu emanzipieren, die den ganzen Inszenierungsreigen der Partnerfindung und -beziehung immer neu variiert und denjenigen als wertlosen Rest durch die Maschen fallen lässt (oder es zumindest behauptet, indem sie ihn zum Klischee erniedrigt), der aufgrund bestimmter äußerer oder innerer Eigenschaften nicht auf diese Bühne gehören soll. So perpetuiert es den Zustand der Isolation, das ich mich auf der einen Seite voll mit meiner Problematik identifiziere, auf der anderen Seite voll mit meiner Problematik identifiziere, auf der anderen selber ein Mitglied jenes imaginären Gremiums der Anderen bin, die den Einzelnen - mich - beobachtend einschätzen. Die Erfahrung, dass der Teil des Selbstbeobachters und des Reflektierenden dem Teil, der sich empfindet, stark überlegen ist (...), fundiert ein Grundgefühl der Scham, des Sich-Entfremdetseins, das über konkrete Momente des sich-Schämens weit hinausgeht und überall Stoff für Minderwertigkeitsgefühle findet oder selbst produziert." (2006, S.56)

Unrealistische Selbsteinschätzungen sind keineswegs allein die Schuld der Beziehungsunerfahrenen selber, sondern Wissenschaft, Politik und Medien haben einen entscheidenden Anteil daran. Das Misstrauen von Beziehungsunerfahrenen gegenüber den Medien beruht in dieser Hinsicht eher auf einer realistischen Einschätzung. Dies heißt aber nicht, dass die Überzeugungen, die Beziehungsunerfahrene im Laufe ihres Lebens entwickelt haben, Problem lösend sind, wie ich weiter oben gezeigt habe.  

Die Beziehungsunerfahrenheit überwinden

Das Kapitel, das Denkanstösse und Lösungsmöglichkeiten aufzeigen soll, ist auch ein Dokument der Verunsicherung. Arne HOFFMANN hat eine Vielzahl von Anregungen aufgelistet, die ein sehr breites Spektrum an möglichen Ursachen abzudecken versucht.
      
 
Der Wert von Büchern ist für Beziehungsunerfahrene durchaus beschränkt. Entscheidend ist der Schritt vom Lesen zum Handeln. "Denken Sie weniger, handeln sie mehr", lautet deshalb eine Aufforderung.
      
 
Eine Frage, die sich hier stellt: Würde eine Kultur der Verkupplung das Problem lösen? Sollte die Partnersuche nicht mehr als Privatsache, sondern als öffentliche Aufgabe begriffen werden? Manche Lösungsvorschläge in dem Buch laufen darauf hinaus. Wäre eine Pädagogisierung der Partnersuche wirklich wünschenswert? HOFFMANN propagiert u.a. ein Mentorenkonzept für die "Entjungferung". Wie praktikabel so etwas ist, sei dahin gestellt.

Fazit: Die Bücher von Olaf Wickenhöfer und Arne Hoffmann zeigen, dass Menschen ohne Beziehungserfahrung in der Single-Debatte nicht ausreichend berücksichtigt werden

Beziehungsunerfahrenheit als Problem von Menschen im mittleren Lebensalter ist bislang nur selten thematisiert worden. Die Bücher von WICKENHÖFER und HOFFMANN haben auf diesem Gebiet wichtige Pionierarbeit geleistet.
      
 
Auch wenn heutzutage sexuelle Erfahrungen meist in einem sehr frühen Stadium gemacht werden, so gibt es doch eine große Gruppe von Beziehungsunerfahrenen, die mit 20 Jahren weder sexuelle Erfahrungen noch Erfahrungen mit festen Partnerbeziehungen gemacht haben. Dies kann zwar erwünscht sein, wie z.B. bei Asexuellen oder Anhängern der Wahre-Liebe-wartet-Bewegung, aber die Mehrzahl dieser Menschen ohne Beziehungserfahrung wünscht sich nichts sehnlicher als solche Erfahrungen.
      
 
Die Bücher von WICKENHÖFER und HOFFMANN zeigen, dass die Ursachen von Beziehungsunerfahrenheit sehr vielfältig sein können. Auf dieser Website wurde des Öfteren darauf hin gewiesen, dass allein lebende Single-Männer im mittleren Lebensalter erstens zahlreicher sind und zweitens beruflich weitaus weniger erfolgreich sind als allein lebende Frauen. Beziehungsunerfahrenheit muss hier als einer der Gründe stärker in Betracht bezogen werden.
      
 
Das Thema wird auch zukünftig immer wieder aufgegriffen werden, denn die Vorstellungen der Beziehungsunerfahrenen hindern offenbar sehr stark die Auseinandersetzung mit dem Thema Partnersuche. Auch ein anderer Aspekt, der Arne HOFFMANN erwähnt, ist nicht von der Hand zu verweisen: Beziehungsunerfahrene, deren Umfeld selten hilfreich ist, sind viel stärker auf die Medien fixiert. Diese sind jedoch nicht darauf eingestellt.

Die Single-Lüge - Das Buch zur Debatte

Die Single-Debatte ist längst in eine Sackgasse geraten. Dies wird in diesem Buch u. a. der Individualisierungsthese des Münchner Soziologen Ulrich Beck angelastet.
        
Das Buch sollte als Beitrag zur Versachlichung der Debatte verstanden werden und liefert deshalb Argumente für eine neue Sichtweise auf das Single-Dasein im Zeitalter der Demografiepolitik.

 
     
 
       
   

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Bernd Kittlaus
webmaster@single-generation.de Erstellt: 10. November 2007
Update: 25. Januar 2017