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Singles in Österreich:

Literatur und gesellschaftlicher Wandel

 
       
   

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Die Geburtenentwicklung in Österreich

 
   
Tabelle: Die Geburtenentwicklung in Österreich 1960 - 2013
 

Jahr

1960 1970 1980 1990 1995 2000 2005 2010 2013
Geburtenrate (TFR) 2,69 2,29 1,65 1,46 - 1,36 1,41 1,44 1,44
Quelle: Eurostat Online Jahrbücher
 
       
   

Österreichische Singles und gesellschaftlicher Wandel in den Medien

 
   

LUTZ, Wolfgang (1997): Kinder sehen die Familie anders.
Volkszählung 91 aus Kinderperspektive,
in: Beziehungsweise
Nr.20 v. 07.01.

MITSCHA-EIBL, Robert (2000): Wenn die Jungen zur Minderheit werden,
in: Junge Kirche, Heft 1

Gespräch mit dem Bevölkerungswissenschaftler Wolfgang LUTZ

SALZBURGER NACHRICHTEN (2000): Der Trend zur Single-Gesellschaft.
In der Steiermark werden bis zum Jahr 2050 Familien und Haushalte schrumpfen,
in: Salzburger Nachrichten v. 16.01.

HAGER, Angelika/KNECHT, Doris/WAGNER, Julia (2000): Auf Schatzi-Suche.
Single-Börsen im Netz, Mentaltraining für Alleinstehende, Flirtschulen, Kuppelshows, Treffs für einsame Herzen. Eine allein stehende Gesellschaft wird von der Sehnsucht nach Glück getrieben. Davon lebt inzwischen eine ganze Industrie,
in: Profil v. 02.07.

SCHWISCHEI, Gerhard (2001): Der Freiheit verpflichtet.
Unabhängig, flexibel, genussorientiert: Die Zahl der Singles wächst. Zweifelhaft bleibt, ob sie tatsächlich auch glücklichere Menschen sind,
in: Salzburger Nachrichten v. 11.01.

SCHWISCHEI setzt das Leben im Einpersonenhaushalt mit Partnerlosigkeit gleich, ein weit verbreiteter Irrtum. In dem Artikel wird eine Studie von Leopold ROSENMAYR & Franz KOLLAND erwähnt, ohne dass Näheres zu deren Single-Verständnis gesagt wird. Auch sonst ist der Artikel sehr inhaltsleer. Was soll man von Sätzen halten wie: "In Zeitgeistmagazinen finden sich immer häufiger Geschichten über die Leiden der neuen Singles". Der Satz stimmt seit Ende der 1980er Jahre eigentlich immer. Und das Fazit überrascht auch nicht mehr: "Das Image der Singles ist ramponiert". Im Spiegel konnte man das ausführlicher schon letztes Jahr lesen und auch schon früher immer wieder einmal.

STEHRER, Sabine (2001): Die Leiden der Singles,
in: Salzburger Nachrichten v. 11.01.

STEHRER hat eine alte Pressemeldung der Gesellschaft für wissenschaftliche Gesprächstherapie in Köln für eine Story über die Leiden der Singles verwendet. Generalisierende Aussagen im Stile "Das Single-Dasein ist gekennzeichnet..." sind schon von vornherein irreführend, denn die Psychotherapeuten können nur Aussagen über Singles machen, die in ihre Praxis gekommen sind. Andere Singles müssen deshalb nicht unter den gleichen Problemen leiden...

SCHWISCHEI, Gerhard (2001):Typen von Singles
in: Salzburger Nachrichten v. 12.01.

Eine Sammlung von Stereotypen, die SCHWISCHEI einer Studie von Leopold ROSENMAYR & Franz KOLLAND entnimmt.

STEHRER, Sabine (2001): Thor trifft Toronto.
Singles lassen sich gern verkuppeln. Nicknames tragen sie beim anonymen Anbandeln im Fünf-Minuten-Takt, das in Wien Furore macht,
in: Salzburger Nachrichten v. 12.01.

STEHRER berichtet über das Speed-Dating als eine neue Mode der Partnersuche, das seit dem Jahr 2000 auch in Wien stattfindet.  

SCHLIESSELBERGER, Helmut (2001): E-Mail für dich.
Wenn Singles ins Netz gehen, sind sie keine Singles mehr - falsch gedacht. Zigtausende stöbern täglich in Internet-Partnerbörsen. Ein Lokalaugenschein,
in:
Salzburger Nachrichten v. 15.01.

EGGER, Barbara (2001): Solo und doch im Duett.
Single sucht Single. Nicht, weil er oder sie auf der Suche nach der großen Liebe ist, sondern schlicht deswegen, weil es sich zweisam einsam besser lebt,
in: Salzburger Nachrichten v. 16.01.

Der Untertitel ist eine Anspielung auf den Single-Slogan "Lieber allein, als gemeinsam einsam".

SALZBURGER NACHRICHTEN (2001): Das Geschäft mit Gerichten für Singles boomt,
in: Salzburger Nachrichten v. 16.01.

SCHLIESSELBERGER, Helmut (2001): Weibl., ledig, jung, sucht...
Partnerinstitute fahren gut mit dem Geschäft mit der Hoffnung der Singles auf Zweisamkeit. Partnersuchende nicht immer,
in:
Salzburger Nachrichten v. 17.01.

MACKOWSKI, Katrin (2001): Die schnelle Nummer.
Speed-Dating heiß der Trend: Ausgerechnet in Wie, der Hauptstadt der Langsamkeit, können sich Flirtwillige neuerdings zum Rendezvous mit Stoppuhr verabreden,
in: Financial Times Deutschland v. 16.02.

SALOMON, Martina (2001): Die Berater der Republik.
"Katastrophale Kommunikation des ganzen Projektes"
in: Der Standard v. 17.07.

Interview mit dem österreichischen Sozial- und Arbeitsrechtler Wolfgang Mazal, u.a. über das Pensionseintrittsalter von kinderlosen Frauen und Müttern:

"STANDARD: Sollten Frauen, die keine Kinder haben, das gleiche Pensionsantrittsalter wie Männer haben?
            Mazal: Der Verfassungsgerichtshof hat 1991 das ungleiche Pensionsalter als verfassungswidrig aufgehoben, weil auch Frauen, die keine Doppelbelastung haben, in den Genuss des früheren Pensionsalters kommen. Danach hat man die Ungleichbehandlung von Frauen per Verfassungsgesetz zementiert.
            STANDARD: Wieso Ungleichbehandlung? Handelt es sich nicht eher um Gleichbehandlung, die für einen Teil der Frauen eben ein Privileg ist?
            Mazal: Dieses Privileg bleibt ungerechtfertigt, wenn Frauen nicht doppelbelastet sind und trotzdem früher in Pension gehen können. Die Doppeltbelastete ist damit im Nachteil gegenüber der anderen. Sie bekommt keinen Ausgleich."

SEIDL, Conrad (2002): Statistiker belegt: Kindergeld bringt nicht mehr Geburten.
Obwohl das Kinderbetreuungsgeld - mit einer Einschleifregelung - schon wirksam sein müsste, sind die Geburten in den letzten Monaten stark zurückgegangen. Besonders in Kärnten. Dass Österreich wegen akuten Geburtenmangels ausstirbt, ist aber nicht zu befürchten,
in:
Der Standard v. 22.02.

SALOMON, Martina (2002): Selbstverwirklichung statt Kinder.
Die dramatisch fallende Geburtenrate sei eine Folge des Wohlfahrtsstaates meint Sozialminister Herbert Haupt (FPÖ). Die Bereitschaft, "sich zurückzunehmen", wenn die Kinder noch klein sind, sei gesunken. Der Minister will an einer Trendumkehr arbeiten, sagt er im Gespräch,
in:
Der Standard v. 23.02.

SALOMON, Martina (2002): Mehr Hunde, weniger Kinder.
Der Geburtenrückgang stellt Aufgaben, die nicht nur mit Geld zu lösen sind,
in: Der Standard v. 23.02.

SALOMON, Martina (2002): Ganztagsschulen statt Hausfrauen.
Münz: Infrastruktur wichtiger als Geld
in: Der Standard v. 26.02.

Der Bevölkerungswissenschaftler Rainer Münz nimmt Stellung zum Standard-Interview von Sozialminister Haupt.

OÖN (2002): Heuer noch weniger Geburten.
Bringt Kindergeld mehr Babys?
in: Oberösterreichische Nachrichten v. 15.03.

BOCK (2002): Weiterer Rückgang der Geburten droht in Oberösterreich,
in: Oberösterreichische Nachrichten v. 15.03.

HOROWITZ, Nina (2002): Die zweite Geburt.
In Österreich kommt auf zehn adoptionswillige Paare nur ein zur Adoption freigegebenes Kind. Deshalb führt der Weg zum "eigenen" Kind immer öfter ins Ausland - und mitunter knapp an den Rand der Legalität,
in: Profil Nr.13 vom 25.03.

PROFIL (2002): "Minderwertigkeit kompensieren".
Der Wiener Psychoanalytiker Helmut Figdar im Interview,
in: Profil Nr.13 vom 25.03.

SCHWELLE, Dagmar (2002): Frauensache.
Sollen Frauen demnächst länger auf die Pension warten müssen? profil prüft die in der jüngsten Debatte vorgebrachten Argumente und Vorurteile auf ihre Stichhaltigkeit,
in: Profil Nr.13 vom 25.03.

SCHWISCHEI, Gerhard (2002): Gewagte Anregungen für ein neues Solidarsystem.
Ältere Menschen werden aus dem Arbeitsmarkt gedrängt. Gleichzeitig soll man aber länger arbeiten. Auf der Suche nach Lösungsansätzen,
in:
Salzburger Nachrichten vom 26.03.

Interview mit dem Freizeitpädagogen Horst W. Opaschowski

MEINHART, Edith & Adelheid WÖLFL (2002): Streit ums soziale Erbe.
Die Initiatoren des nun startenden Volksbegehrens machen sich Sorgen um den österreichischen Sozialstaat. Will die schwarz-blaue Regierung ihn wirklich demolieren?,
in:
Profil Nr.14 vom 30.03.

BUCHACHER, Robert & Silvia JIRSA (2002): Der Weg in die Welt.
Profil-Titelgeschichte: In Österreich werden wieder mehr Kinder geboren - Anzeichen für eine Trendwende? Da aber die meisten Frauen nur ein Kind zur Welt bringen, bekommt die Geburt einen neuen Stellenwert. Die Medizin zieht sich zugunsten von Intuition und Emotion zurück, ist aber da, wenn sie gebraucht wird,
in: Profil Nr.18 v. 29.04.

WA (2002): Mehr Geburten: Politiker, Experten uneins.
Auf Kindergeld und flexible Arbeitszeit setzt die ÖVP, um die Zahl der Geburten zu erhöhen, die SPÖ auf mehr Betreuungsplätze und ein Recht auf Teilzeitarbeit. Für den Bevölkerungsexperten Rainer Münz hat das Kindergeld gar keine Auswirkungen auf die Geburtenrate,
in: Die Presse v. 15.05.

SCHWELLE, Dagmar & Adelheid WÖLFL (2002): Kinderkram.
So wenig Geburten wie nie zuvor - das klingt bedrohlich, doch die prophezeite Katastrophe wird ausbleiben,
in: Profil Nr.21 v. 18.05.

Während in Deutschland bei sinkenden Geburtenraten Krisenstimmung angesagt ist, sieht man in Österreich dem Bevölkerungsrückgang wesentlich gelassener entgegen, obwohl die Geburtenrate in beiden Ländern etwa gleich niedrig ist.

HAGER, Angelika/HOROWITZ, Nina/KIMMEL, Wolfgang (2002): Bis dass die Liebe tot ist.
Die Zahl der zerbrochenen Ehen hat in Österreich einen historischen Höchststand erreicht. Trennungs-Betreiber sind vorrangig Frauen. Was sind die Ursachen für die statistische Bankrotterklärung der Liebe? Wie kann man Schadensbegrenzung betreiben? Und worunter leiden die Kinder am meisten?
in: Profil Nr.30 v. 22.07.

HEFNER, Claudia (2002): Babys auf Bestellung.
Vor 20 Jahren wurde Österreichs erstes Retortenbaby geboren. Aus der einst exklusiven künstlichen Befruchtung ist längst ein boomendes Geschäft geworden: Immer mehr Paare wünschen sich Kinder aus dem Labor – und wollen so die sinkende Zeugungsfähigkeit kompensieren,
in: Profil Nr.33 v. 12.08.

Die Reproduktionsmedizin und die Fruchtbarkeitskrise

RIED (2002): Akademie für Singles lehrt: Nutzen Sie jede Gelegenheit!
in: Oberösterreichische Nachrichten v. 02.09.

Die Therapeuten Christine und Maximillan SCHALLAUER bieten einen Workshop für  Partnerlose an, die mit ihrem Single-Dasein unzufrieden sind und die Ursache im persönlichen Verhalten sehen. Zielsetzung:

"Die Singles sollen (...) lernen, selbstbewusst alleine zu leben oder sich auf die nächste Partnerschaft vorbereiten".

Die Defizite der Partnerlosen werden in 3 Bereichen gesucht:
1) lebensgeschichtlich entstandenes Fehlverhalten  
2) Kontaktaufnahme und Beziehungsaufbau
3) defizitäres partnerbezogenes Verhalten (speziell Erotik)

Hans-Ulrich Treichel - Don Juan und die Folgen mangelnder Verführungskunst 

STANDARD (2002): Bekommt die Zukunft graue Haare?
Es kündigt sich ein gesellschaftlicher Wandel an, der alle vor große sozialpolitische Herausforderungen stellen wird,
in: Der Standard v. 22.10.

IB (2002): Nur wenig Lust auf Nachwuchs.
Die Geburtenrate liegt in Österreich bei nur noch 1,3 Kindern pro Frau,
in: Salzburger Nachrichten v. 24.10.

Nach einer Studie des Instituts für Demographie glauben die Österreicher nicht an einen Zusammenhang zwischen Familienförderung und Geburtenrate. Am bedenklichsten finden den Geburtenrückgang diejenigen, die in den nächsten Jahren in Rente gehen (55-59jährigen).

SCHWAIGER, Rosemarie (2002): Land der Kranken.
Pensionen: Die Reformvorschläge einer Expertengruppe stoßen auf heftigen Widerstand. Doch ohne schmerzhafte Einschnitte wird es nicht gehen,
in: Profil Nr.51 v. 16.12.

BUCHACHER, Robert (2002): "Spektakuläre Einzelfälle".
Die spektakuläre Entbindung zweier Steierinnen im Großmutteralter beschäftigt Mediziner, Rechtsgelehrte und Ethiker,
in: Profil Nr.52 v. 23.12.

Späte Elternschaft - Ein Bibliografie

WITZMANN, Erich (2003): Gehrer: "Eine Neidhammel-Diskussion".
VP-Vizechefin Gehrer kritisiert die Forderungen der jüngeren Generation and die Pensionisten und erinnert sie an ihre Aufgaben - etwa den Nachwuchs betreffend,
in: Die Presse v. 23.08.

Mit Bezug auf Susanne GASCHKEs ZEIT-Artikel fordert die österreichische Bundesministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur Elisabeth GEHRER eine Wertedebatte in Österreich:

"Gehrer: »Kinder sind die beste Zukunftssicherung, darüber muss man reden.« Deshalb plädiert die Ministerin für den Beginn einer Wertediskussion. »Was macht das Leben lebenswert? Etwa wenn man von Party zu Party rauscht, ist es das Single-Leben?«
(...).
Tatsache ist für Gehrer jedenfalls, dass es den heute 30-Jährigen nichts nützt, wenn die gegenwärtigen Pensionisten mit einer Strafsteuer belegt werden. Das helfe ihnen in drei oder vier Jahrzehnten, wenn sie dann selbst in den Ruhestand treten, wenig. Das Resümee der Unterrichsministerin: »Die Wahrheit ist: Die Zukunft ist gesichert, wenn ein Land Kinder hat.«"

PROFIL-Titel: "Partys, Drogen, Faulenzen!"
Wie schlimm ist Österreichs Jugend wirklich?

GÄCHTER, Sven (2003): Partysanen-Kämpfe.
Bildungsministerin Elisabeth Gehrer hat auf die Fragen von morgen nur Antworten von gestern. Sie will Politik durch eine rückständige Moral ersetzen,
in: Profil Nr.36 v. 01.09.

Ermutigt von Susanne GASCHKEs ZEIT-Artikel hat Elisabeth GEHRER mit ihren Aussagen in der Wiener Zeitung Die Presse vom 23.08. eine Wertedebatte entfacht, die dankbar aufgegriffen wurde. Das Nachrichtenmagazin widmet dieser Wertedebatte gar eine Titelgeschichte, in der - wie in Deutschland - die ständig wiederholten demografischen Fakten kaum noch in Frage gestellt werden. Einzig der Sozialforscher Bernd MARIN rückt die Fakten ein wenig zurecht:

"Die heutige Generation der unter 40-Jährigen erfüllt ihr Plansoll bei der Reproduktion genauso viel oder so wenig wie ihre Eltern und Großeltern."

In Deutschland hat kürzlich der Ökonom Detlef GÜRTLER darauf hingewiesen, dass die Geburtenraten in Deutschland zu niedrig ausgewiesen werden. Obwohl die Geburtenrate bereits heute weit höher als 1,4 liegt, wurde in der jüngsten Bevölkerungsvorausberechnung dieser Wert auch für die nächsten Jahr unterstellt. GÜRTLER schreibt deshalb in der Welt vom 19.08.:

"Das Statistische Bundesamt (...) hat zwar diverse unterschiedliche Wanderungs- und Lebenserwartungsszenarien beschrieben, die Geburtenrate aber konstant bei 1,4 belassen. Warum? Unter anderem um »den Handlungsdruck auf die Politik aufrechtzuerhalten«, wie einer der Beteiligten ebenso freimütig wie anonym zugab."

Warum wird dieser Skandal von keinem einzigen Journalisten aufgegriffen?

Eine ausführliche Kritik des Vorwurfs der Gebärfaulheit:
Bestandsschutz für die 68er-Generation und hohe Sonderbeiträge für Kinderlose und die nachfolgenden Generationen? Nein!  

BARTH, Josef/HAGER, Angelika/LAHODYNSKY, Otmar/MEINHART, Edith (2003): Die Leiden der jungen Werte.
Jugendpolitik. Die Forderung von Bildungsministerin Gehrer "Kinder statt Partys" geht ins Leere: Die heutige Jugend will zwar weniger Nachwuchs, steht aber auf alte Werte,
in: Profil Nr.36 v. 01.09.

LAHODYNSKY, Otmar (2003): "Ich liebe es, auf Partys zu sein".
Der Erste Nationalratspräsident Andreas Khol (ÖVP) über die Plage der späten Geburt, moderne Keuschheit und die Verwendung von Kondomen sowie über die Tücken des Kindergeldes,
in: Profil Nr.36 v. 01.09.

KIMMEL, Wolfgang (2003): "Die Menschen sollen sich das wünschen".
Wirtschaftsminister Martin Bartenstein über Hedonismus, angepasste Jugendliche und den Kauf von Voest-Aktien sowie verbilligtem Schuhwerk,
in: Profil Nr.36 v. 01.09.

LINGENS, Peter Michael (2003): Viele Katholiken - wenige Kinder.
Die seit Jahrzehnten verfehlte Familienpolitik von Gehrer und Co.,
in: Profil Nr.36 v. 01.09.

FIDLER, Harald (2003): Schulfunk für die Partygeneration.
Kuppelshow "Dismissed" als öffentlich-rechtliches Kernprogramm - Hier lernt die Partygeneration, dass auf dem Weg zur Nachwuchspflege im Sinne des Pensionssystems nur wenig zu peinlich ist,
in: Der Standard v. 06.09.

FIDLER spielt hier auf die Wertedebatte an, die von Elisabeth GEHRER angezettelt worden ist.

HAMMERL, Elfriede (2003): Kinder, Kinder.
Die Wahrheit ist, die Regierung will, dass Mütter sich im Verzichten üben,
in: Profil Nr.38 v. 15.09.

JANDL, Paul (2003): Party, Party.
Auch Österreich hat eine Werte-Debatte,
in: Neue Zürcher Zeitung v. 20.09.

Die Schweizer Zeitung befasst sich mit der österreichischen Wertedebatte: "Seit 1971 werden im Land weniger Kinder geboren, als nötig wären, um die Bevölkerungszahl aus eigener Kraft zu erhalten. Statistisch und im Durchschnitt gesehen, bekommen österreichische Frauen 1,31 Kinder. 2,08 sollten es sein.
Um diese Differenz ist ein Kampf entbrannt, der neben den pensionsökonomischen Zwecken nun eben auch Distinktionsgewinne für Vorurteile und Meinungen aller Art bringt. Mehr «Lebensbejahung» und «Herzlichkeit» fordern die politischen Befürworter des Familienwachstums. Ein «reaktionäres Gesellschaftsbild», das die Pensionsdebatte dazu nützen will, die Frauen wieder an den Herd zu schicken und zum Kinderkriegen zu verdammen, ortet - wenig überraschend - die Opposition aus Sozialdemokraten und Grünen. Der Philosoph Peter Kampits warnt unterdessen vor der Vermischung von Ökonomie und Metaphysik. Der Spagat «zwischen neoliberalistischer Marktwirtschaft und christlicher Soziallehre unter Berufung auf naturrechtliche Dogmen» werde nicht gelingen."

KASER, Karl (2003): Das Ende der Familie?
Standard-Dossier: Der Funktionswandel des Zusammenlebens in den westlichen Gesellschaften schreitet rapid voran - daran vermag auch herkömmliche Familienpolitik nichts zu ändern. Insbesondere wenn Migration neue Tatsachen schafft,
in: Der Standard v. 20.09.

Karl KASER, Professor für Südosteuropäische Geschichte, kommt nach einem historischen Vergleich und einem internationalen Vergleich zwischen Europa und den Balkanstaaten zum Ergebnis:

"Der Vergleich lässt folgende Schlussfolgerungen zu: Familie bedarf funktioneller Begründungen. Herkömmliche Familienpolitik vermeint, sie in der Berufung auf traditionelle Familienwerte bei gleichzeitiger Rückbildung des Sozialstaats finden zu können. Eine moderne Familienpolitik wird auf den Ausbau des Sozialstaats pochen, der einen Rahmen für neue Familien- und Zusammenlebensformen bildet - Lebensabschnittspartnerschaften, RentnerInnenkonkubinate, soziale und biologische Elternschaften - und vor allem Frauen bessere Entfaltungsmöglichkeiten als bisher bietet.
Eine solche Familienpolitik ist aber auch Zuwanderungspolitik."

LINSINGER, Eva & Martina SALOMON (2003): Mehrfachjob ohne Netz.
Standard-Dossier: Die Politik bemächtigt sich der Reproduktionsbedingungen - ob sie über Familien- oder Frauenangelegenheiten spricht, ob man das Kind beim Namen nennt oder es gar nicht will,
in: Der Standard v. 20.09.

Die Autoren beleuchten die familienpolitische Debatte im Hinblick auf die Kontroverse zwischen (schwarzer) Familien- gegen (rote) Frauenpolitik. U.a. werden die Positionen von Helmuth SCHATTOVITS und Bernd MARIN referiert.

Allison Pearson - Working Mum

MON (2003): Nutzerfreundliche Öffnungszeiten.
Standard-Dossier: Arbeit und Leben unter einen Hut bringen: zwei Modelle,
in: Der Standard v. 20.09.

OEDEHNAL, Bernhard (2003): Das Kind als Luxusgut.
Standard-Dossier: In Zürich leben die Menschen am liebsten alleine. Wer Familie gründen will, steht vor fast unüberwindbaren Hürden,
in: Der Standard v. 20.09.

Das Single-Dasein in der Schweiz

FREI (2003): Falsches Sparen mit "Geburtenkeule".
Die Kinder- und Jugendärzte warnen davor, dass Kinderspitäler kaputtgespart werden. Der angebliche Geburtenrückgang finde derzeit nämlich gar nicht statt - vielmehr müsse man qualitativ auf das deutliche Ansteigen der Zahl von Frühgeburten reagieren,
in: Der Standard v. 01.10.

Verkehrte Welt! Wurde Österreich noch vor kurzem von einer Wertedebatte erschüttert, die sich aus dem Geburtenrückgang speist. Und nun soll das alles gar nicht wahr sein? FREI zitiert:

"»Die Politiker rennen mit der Keule des Geburtenrückgangs herum - aber der Geburtencrash hat vor 25 Jahren stattgefunden.« In den 60er-und 70er-Jahren war die Geburtenrate von knapp 135.000 auf unter 90.000 abgesackt. Seither stagniere die Zahl, »im ersten Halbjahr 2003 gab es sogar einen Zuwachs von zwei Prozent«".

Was den einen in die politische Strategie passt, das ist anderen gar nicht recht. Auch in Deutschland ist der Streit um den Geburtenrückgang entbrannt. Die Neuen Mitte-Medien ignorieren dies jedoch beharrlich - schließlich soll die drastische Sozialreform - mit Hinweis auf den Sachzwang "demografischer Wandel" durchgepeitscht werden...

MAYR, Peter & Lisa NIMMERVOLL (2003): Mit Golf und Nutella ins Altenwohnheim.
Standard-Serie Jugend in Österreich (14 und Ende): Florian Illies, Autor von "Generation Golf", glaubt, dass seine Generation auch im Alter nicht auf Nutella verzichten will. Von der heutigen Jugend sieht er T-Shirt-bedingt "mehr Bauch", viel Pragmatismus und gesunden Menschenverstand bei "maximaler Freiheit",
in:
Der Standard v. 17.11.

Florian Illies für Eilige - Generation Golf zwei

SEIDL, Conrad (2003): Junge geraten unter Druck.
Standard-Serie Jugend in Österreich (14 und Ende): Die Senioren werden das Sagen haben - politisch und wirtschaftlich,
in:
Der Standard v. 17.11.

PRIESCHING, Doris (2003): Den Unwürdigen keine Rose.
ORF schickt Single auf Brautschau, ATV+ setzt Hermes Phettberg in den Beichtstuhl,
in:
Der Standard v. 19.11.

HAGER, Isabella & Stefanie TRÄXLER (2004): Solo sucht Supermann: Liebe auf den ersten Klick,
in: Der Standard v. 13.01.

HAGER, Isabelle (2004): Viertueller Traumprinz wird reeller Frosch.
"Die Realität kann oft mit der Fantasie nicht Schritt halten", meint Markus Lau Christen von "Blinddate-Sexurity". Isabelle Hager erklärt er, worauf man achten soll, wenn man Leute aus dem Chat trifft,
in:
Der Standard v. 13.01.

CALONEGO, Bernadette (2004): Goldene Geschäfte mit Singles.
Hätte der Kanadier Bruce Croxon seine Ehefrau übers Internet kennen gelernt, besäße er ein unschlagbares Marketingargument für seine Lavalife Inc., die zu den größten und erfolgreichsten Internet-Partnerbörsen in Nordamerika zählt,
in:
Der Standard v. 14.02.

"Lavalife ist nicht, wie etwa der US-Branchenführer Match.com Inc., vor allem auf die Eheschließung ausgerichtet. Die Internetseite www. lavalife.com bedient auch Kunden, die lockere Verbindungen wollen, und bietet einen Kontaktservice für Schwule und Lesben an", schreibt CALONEGO.

HAGER, Angelika (2004): Bitte reparieren Sie unsere Ehe!
Beziehungen als Stressfaktor: Das zusehends krisenanfällige Verhältnis zwischen Mann und Frau wird zum Hoffnungsgebiet einer ganzen Branche. Wie Paartherapie die Liebe wieder in Schwung bringen kann, wo sie nicht mehr hilft und wie man Konfliktkultur lernt,
in:
Profil
Nr.8 v. 16.02.

KNECHT, Doris (2004): Gesellschaft: Rezession, Mauserl!
In den Neunzigern sah es kurz so aus, als sei es ein Privileg, Frau zu sein, und als könnten die Frauen sich jeden Tag neu und frei entscheiden, wie sie es sein wollten. Doris Knecht über die Ernüchterung im neuen Jahrtausend – und warum nur „Sex and the City“ hilft,
in:
Profil Nr.7 v. 09.02.

"Die coolen so genannten Girlies, die in den Neunzigern die Nase, wenn schon nicht vorn, dann zumindest oben und die Pappn offen hatten, die waren ja damals auch schon um die 30, dann kam das neue Jahrtausend, und plötzlich waren sie 35 und 40. Und 35, 40 ist natürlich ein verfluchtes Alter für Frauen. Weil: Die Kinderfrage muss entschieden werden; ja oder nein, für vielleicht ist keine Zeit mehr",

heißt das Dilemma der postfeministischen Frau. Da die Welt alles andere als erfreulich ist, bleibt den Österreicherinnen jetzt nur noch das Warten auf die letzte Staffel von Sex and the City im ORF:

"Die Botschaft jedenfalls lautet: Eine Frau sollte sich lieber auf niemanden verlassen als auf sich selbst (und ein bisschen auf die besten Freundinnen). Es ist zwar nett, einen Mann zu haben, aber es wird dich nicht retten. Rechne auf keinen Fall damit, dass es die Welt da draußen gut mit dir meint – mach halt das Beste daraus. Und vor allem: Die Neunziger sind vorbei, als es so aussah, als könntest du alles kriegen und alles sein, wenn du nur willst. Was immer das ist. Auch Fußballerin."

PROFIL-Titelgeschichte "Das erste Mal"

PROFIL (2004): Das erste Mal.
Romantische Erfüllung, Desaster oder so lala: Der erste Sex ist ein Meilenstein an der Schwelle zum Erwachsenwerden. Jugendliche berichten über ihre sexuelle Initiation, Prominente erinnern sich, wie es damals war,
in:
Profil Nr.15 v. 05.04.

PROFIL (2004): "Wilde Fantasien sind wichtig".
Der Kinder- und Jugendpsychiater und Neurologe Max Friedrich über die Bedeutung des ersten Mals und Verhaltensfehler der Eltern,
in:
Profil Nr.15 v. 05.04.

PROFIL (2004): "Das Interessante ist nicht der Akt".
Die Berliner Autorin Alexa Hennig von Lange, 31, über das erste Mal in kleinen Iglu-Zelten an südfranzösischen Stränden oder Badewannen, auf deren Ränder Kerzen geklebt  werden,
in:
Profil Nr.15 v. 05.04.

Alexa Hennig von LANGE über das erste Mal. Der französische Soziologe Jean-Claude KAUFMANN hat sich im neuen Buch über den Morgen danach ebenfalls mit diesem Thema beschäftigt. Er geht jedoch weit über das hinaus, was hier beschrieben wird.
PROFIL-Titelgeschichte: Die Scheidungsindustrie.
Rechtsanwälte. Psychotherapeuten. Mediatoren. Was sie können. Was sie kosten. Warum wir sie brauchen.

HAGER, Angelika/MEINHART, Edith/MOSER, Uli (2005): Die Scheidungsindustrie: Noch nie wurden Ehen so häufig entsorgt wie heute.
Von der
Kurzlebigkeit der ewigen Liebe profitieren ganze Branchen wie Rechtsanwälte und Psychotherapeuten,
in: Profil Nr.21 v. 23.05.

MEINHART, Edith (2005): "Ich glaube, dass die Ehe halten wird".
Justizministerin Karin Miklautsch über eine neue Scheidungsstudie und ihre persönlichen Erfahrungen mit Hochzeiten und Trennungen,
in: Profil Nr.21 v. 23.05.

LINSINGER, Eva (2006): Der "Gebärstreik" - und die Suche nach den Ursachen.
Panorama-Thema: Österreich hat eine der üppigsten Familienförderungen - Dennoch sorgen sich Politiker um niedrige Geburtenraten,
in: Der Standard v. 18.03.

LINGENS, Peter Michael (2006): Die "deutsche Mutter" stirbt aus.
Die Bevölkerung der EU-Länder schrumpft und schrumpft. Jede vierte Deutsche und jede sechste Österreicherin bleiben kinderlos,
in: Profil Nr.12 v. 20.03.

BAIER, Stephan (2006): Krieg der Generationen, Kampf der Kulturen.
Kinderlose Doppelverdiener bilden die privilegierte Klasse des europäischen Kastenwesens. Familien mit Kindern geraten in die Armutsfalle,
in: Die Presse v. 23.03.

STANDARD (2007): Familienministerin Andrea Kdolsky sagt, sie sei missverstanden worden und liebe Kinder,
in: Der Standard v. 19.01.

SCHWAIGER, Rosemarie (2007): Ärztin ohne Grenzen.
Schweinsbraten-Debatte statt Sachpolitik: Die neue Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky hatte einen schwierigen Start. Langfristig schaden muss ihr das nicht,
in: Profil Nr.4 v. 22.01.

Die österreichische Familienministerin Andrea KDOLSKY ist u.a. durch ihre Stellungnahmen zur Familie in die Kritik geraten:

"Tags darauf wurden Wortspenden Kdolskys für das im Vorjahr erschienene Buch »Kinderlos, na und?« bekannt. Die Ministerin identifiziert darin eine »politische Verklärung der Mutterschaft« und spricht salopp über ihr eigenes Verhältnis zum Nachwuchs: »Ich bin eine leidenschaftliche Tante. Das aber schon auch, weil ich weiß, dass ich die lieben Kleinen irgendwann wieder zurückgeben kann.« Schreiende Kinder im Flugzeug oder in einem Nobellokal würden ihr »einiges vermiesen«.
      
   In der ÖVP kam vor allem dieser letzte Teil des Outings nicht reihum gut an. Sissy Potzinger, Obfrau des steirischen Familienverbandes, kritisierte die Ministerin als »inhaltlich völlig inkompetent«."

PÖLL, Regina (2007): Single-Falle für Brüsseler Bürokraten,
in: Die Presse v. 10.05.

PROFIL-Titelgeschichte: Späte Mütter.
Immer mehr ältere Menschen entscheiden sich für das erste Kind. Wie hoch ist das medizinische Risiko - und wie verändert sich unsere Gesellschaft dadurch?

HAGER, Angelika/HOFER, Sebastian/STANZL, Eva (2007): Späte Mütter: Midlife-Mamas.
Die Zahl der Erstgebärenden 40+ hat sich verdoppelt. Immer mehr ältere Frauen entscheiden sich für das erste Kind. Wie hoch ist das medizinische Risiko?
in: Profil Nr.21 v. 21.05.

HES (2007): ÖVP- Parteireform: Rabenmutter oder arme Hausfrau.
Den Kinderwunsch anzukurbeln ist Ziel einer eigenen VP-Arbeitsgruppe,
in:
Die Presse v. 13.07.

Die  konservative ÖVP hat sich den Rat des Historikers Paul NOLTE geholt, der drei Problemgruppen von Kinderlosen benannt hat:

"Zum einen die Akademiker, aber auch die Männer, die noch häufiger kinderlos bleiben als Frauen, sowie die enkellosen Alten. Es sei an der Zeit, Kinderlosigkeit auch über mehr als eine Generation hinweg zu betrachten."

LINSINGER, Eva & Edith MEINHART (2007): Die Geburtsfehlanzeige.
Das Kinderbetreuungsgeld war ein Herzensanliegen der schwarz-blauen Wenderegierung. Das Fazit nach fünf Jahren: Frauen bleiben länger von der Arbeit weg, mehr Geburten gibt es trotzdem nicht,
in: Profil Nr.31 v. 30.07.

LINSINGER & MEINHART ziehen Bilanz beim Kinderbetreuungsgeld, das 2002 als geburtenfördernde Maßnahme in Österreich eingeführt wurde:

"Die Hoffnung, dass das Kindergeld die Zahl der Geburten ankurbelt, hat sich nicht erfüllt: In den ersten fünf Monaten des heurigen Jahres sank die Geburtenrate um 2,4 Prozent – und damit auf das Niveau des Jahres 2001, der Zeit vor der Einführung des Kindergelds. Die konservative Familienpolitik, die die »Fehler jahrzehntelanger sozialistischer Gesellschaftsplanung ausbügeln« (Herbert Haupt) wollte, ist gefloppt."

Nicht die Zunahme der Kinderlosen, sondern die Abnahme der kinderreichen Familien ist nach Meinung der Autoren Schuld am Geburtenrückgang in Österreich:

"Die Zahl der Einkindfamilien hat zugenommen. Die böse kinderlose Akademikerin und der karrieregeile Banker-Yuppie sind entgegen allen öffentlichen Anklagen nicht allein schuld an den niedrigen Geburtenraten. Die Zahl der Kinderlosen bleibt nämlich seit Jahrzehnten konstant".

HAMMERL, Elfriede (2007): Kinderkram.
Niemand weiß, welcher Ideologie das Kindergeld eigentlich dienen soll,
in: Profil Nr.31 v. 30.07.

BARTH, Joseph/MITTELMEIER, Andreas/REXER, Andrea (2007): Migration: "Wie lange bleibst du?"
Sie sind die neue große Zuwanderergruppe: Mittlerweile leben in Österreich mehr Deutsche als Türken. Wie gehen die Österreicher mit den Immigranten aus dem Nachbarland um?
in: Profil Nr.31 v. 30.07.

HOCHADEL, Oliver (2007): Wenn der Storch die Pille nimmt.
Die Geburtenzahlen sinken, wir werden immer weniger - so scheint es zumindest. Nur: warum? Und was ließe sich dagegen tun?
in: Der Standard v. 01.08.

PROFIL-Titelgeschichte: Schlachtfeld Familie.

HAGER, Angelika & Sebastian HOFER (2007): Happy Crashmas! Schlachtfeld Familie: Fliegende Fetzen und purzelnde Fassaden.
Friede & Besinnlichkeit? Weihnachten ist der Crash-Test für marode Beziehungen und kriselnde Ehen,
in: Profil Nr.49 v. 03.12.

KOCINA, Erich (2008): Umfrage: Weniger Verwandte, mehr Singles.
Onkel, Tanten & Co werden seltner in Österreich, Einzelkinder und Ein-Personen-Haushalte werden dagegen immer mehr,
in: Die Presse v. 07.02.

KOCINA vermischt Aussagen über Familiennetzwerke in nicht nachvollziehbarer Weise mit Haushaltszahlen. Walter BIEN hat für Deutschland dagegen mittels Netzwerkanalyse aufgezeigt, inwiefern auch Singles Teil von Familien sind. Heribert ENGSTLER wiederum zeigt, dass die amtliche Haushaltsstatistik ein verzerrtes Bild der Familienstruktur liefert. Einzelkinder werden in solchen amtlichen Querschnittuntersuchungen überschätzt, weil zum einen Erstgeborene bis zur Geburt des zweiten Kindes als Einzelkinder erscheinen und zum anderen Kinder höherer Ordnung durch den Auszug der Geschwister wieder zu Einzelkinder werden.
PROFIL-Titelgeschichte: Rätsel Liebe

HAGER, Angelika & Sebastian HOFER (2008): Rätsel "Liebe".
Wie die Wissenschaft versucht, den Romantik-Code zu entschlüsseln,
in: Profil Nr.15 v. 14.04.

KAMOLZ, Klaus (2008): Wie viel Mutter braucht ein Kind?
Experten bringen Licht in den Ideologiestreit. Eine Bestandsaufnahme zum Muttertag,
in: Profil Nr.20 v. 10.05.

HAGER, Angelika (2008): Willkommen in Cinderellahausen!
Rückzug ins Biedermeier für Carrie & Co.,
in: Profil Nr.23 v. 02.06.

Sex and the City - Der Film

COUDENHOVE-KALERGI (2008): Kinderparadies Frankreich.
Wie kommt es, dass Frankreich die höchste Geburtenrate in Kontinentaleuropa hat?
in: Der Standard v. 27.08.

HAMMERL, Elfriede (2008): Protektionskinder.
Wer sagt, dass sie unfähig sind? Eben. Aber wer sagt, dass sie fähiger sind als andere?
in:
Profil v. 03.11.

SN-WOCHENENDE-Thema: Einsame Herzen.

RESCH, Christian & Thomas HÖDLMOSER (2009): Der dornige Weg zur Zweisamkeit.
Gut aussehend soll er sein, sportlich und wohlhabend: Die Ansprüche an den Partner steigen - und für die Partnersuche bleibt immer weniger Zeit. So überlassen viele Singles heute die Suche nach dem Traummann oder der Traumfrau Vermittlungsprofis. Die kühnste Variante ist Speed-Dating. Zwei SN-Redakteure waren dabei,
in:
Salzburger Nachrichten v. 21.03.

RESCH, Christian (2009): Ein Jammer seit immer.
Die Partnersuche sei eine elende Qual - so quengelt häufig der moderne Single-Mensch. Ein Blick auf die Geschichte zeigt aber: Früher war das Flirten, Balzen und Begatten keinen Deut angenehmer. Sondern manchmal echt peinlich, oft sehr teuer und schlimmstenfalls lebensgefährlich,
in:
Salzburger Nachrichten v. 21.03.

HÖDLMOSER, Thomas (2009): Im Gespräch.
Tanja Mazurek vermittelt über ihre Single-Show "Herzblatt" auf Antenne Salzburg seit 8 Jahren Singles. Im SN-Gespräch erklärt sie, wozu es solcher Sendungen bedarf, warum schon Schüler das richtige "Anbandeln" lernen sollen und welche Fehler beim ersten Date nicht passieren sollten,
in:
Salzburger Nachrichten v. 21.03.

PROFIL-Titelgeschichte: Der Therapie-Wahn.
Der Psycho-Boom hat die ganze Gesellschaft erfasst: Wer nicht krank ist, wird krank geredet. Das gefährliche Geschäft mit der Seele

HAGER, Angelika & Sebastian HOFER (2009): Die übertherapierte Gesellschaft und die Auswüchse.
Die Beschäftigung mit psychischen Funktionsstörungen ist zum Massensport geworden. Der Psychoboom heizt eine Industrie an, in der Missbrauch und Inkompetenz fatale Folgen haben können,
in: Profil v. 27.04.

PROFIL-Titelgeschichte: Die hohe Kunst des Smalltalks

HAMMERL, Elfriede (2009): Feindbild Oma.
Senile Greisin, rassistischer Trampel, viel zu reiche Alte - was für eine Rollenauswahl!
in: Profil Nr.19 v. 11.05

HAGER, Angelika (2009): Hohe Kunst des Smalltalks.
Die Tricks und schlimmsten Sünden bei dem Zungenspiel,
in: Profil Nr.25 v. 22.06.

PROFIL-Titelgeschichte: Die Liebesmacherin.
Elizabeth T. Spiras Kuppel-Show geht ins 13. Jahr. Warum es bei manchen funkt und bei anderen nie - und was die Wissenschaft dazu sagt

HOFER, Sebastian (2009): Vom Suchen und Finden der Liebe: Die Mechanismen der Partnerwahl.
Nach 122 Folgen „Liebesg’schichten & Heiratssachen“ weiß Elizabeth T. Spira: Beamte gehen immer. Ansonsten bleiben die Mechanismen der menschlichen Partnerwahl aber weitgehend rätselhaft. Auch Evolutionsbiologie, Verhaltensforschung, Neurowissenschaft und Psychologie tappen ziemlich im Dunkeln,
in: Profil Nr.30 v. 20.07

PROFIL-Titelgeschichte: Die graue Gefahr.
Österreich als Paradies für Frühpensionisten & Langzeitrentner: maßlose Forderungen, sinkendes Antrittsalter, steigende Lebenserwartung

BAUER, Gernot & Eva LINSINGER (2009): Graue Gefahr: Wie eine Kaste von Langzeitrentnern den Jungen die Zukunft stiehlt.
Alt, aber gierig: Eine maßlose Kaste von Frühpensionisten und Langzeitrentnern bricht am Höhepunkt der Wirtschaftskrise den Generationenvertrag und stiehlt der Jugend die Zukunft. Die Politik kapituliert vor der Macht der Alten,
in: Profil Nr.35 v. 24.08.

PROFIL-Titelgeschichte: Abtreibungsland Österreich.
Spitzenreiter bei Schwangerschaftsabbrüchen in Europa - nach Russland und Rumänien. Wie Politik und Kirche Prävention verhindern

BUCHACHER, Robert (2009): Abtreibungsland Österreich: Wie Politik und Kirche Prävention verhindern.
Österreich zählt zu den Top-Abtreibungsländern in Europa – nach Russland und Rumänien. Grund: oft erschreckendes Unwissen aufgrund mangelnder Aufklärung, kein freier Zugang zu Verhütungsmitteln – und eine Geheimniskrämerei, die aus dem katholischen Background stammt,
in: Profil Nr.40 v. 28.09.

GOEBEL, Tina/HAGER, Angelika/HOFER, Sebastian (2009): Jugend und Sex.
Österreichs Teenager sind erschreckend schlecht aufgeklärt,
in: Profil v. 09.11.

PROFIL-Titelgeschichte: Macho-Land Österreich.
Frauena
nteil im Parlament: kein Drittel.
In Aufsichtsräten? Unter 10 Prozent.
An der Uni-Spitze? Null.

LINSINGER, Eva & Edith MEINHART (2010): Österreich und die Gleichberechtigung: keine Erfolgsgeschichte.
Macho-Paradies Österreich: Die Gehaltsschere ist größer als im Rest der EU, die Zahl der Frauen in Führungsfunktionen sinkt, statt zu steigen. Das Land fällt immer weiter zurück – und niemand redet darüber,
in: Profil Nr.09 v. 01.03.

LINSINGER, Eva & Ulla SCHMID (2010): Warum Österreichs Familienförderung volkswirtschaftlicher Unsinn ist.
Die Budgetmisere zwingt zu einem Umdenken in der Familienpolitik. Gut so: Sie war extrem teuer, aber völlig erfolglos,
in:
Profil Nr.14 v. 02.04.

HAGER, Angelika & Sebastian HOFER (2010): Partnerwahl - Wer mit wem und warum: Die neuesten Forschungserkenntnisse.
Aktuelle Studien widerlegen uralte Mythen: Männer sind weit romantischer als bisher angenommen, der Drang, sich zu verlieben, ist ein Trieb wie Hunger oder Sex. Plus: Experten beleuchten die Gesetze der Partnerwahl,
in:
Profil Nr.16 v. 19.04.

BUCHACHER, Robert/GOEBEL, Tina/HAGER, Angelika (2010): Was macht den Mann zum Mann?
Testosteron: Geschlechter. Kraft, Kreativität, Trieb und Wahnsinn: Das Sexualhormon Testosteron modelliert männliche Attribute, aber eine feministisch verblendete Gesellschaft wünscht sich ­einen Mann, der keiner mehr ist. Der Widerstand wächst,
in: Profil Nr.19 v. 17.05.

HAGER, Angelika (2010): Die neuen TV-Heldinnen.
Verrückt, kaputt, notorisch untreu, kriminell und tablettensüchtig. Neue TV-Heldinnen lassen die "Sex and the City"-Frauen wie Musterschülerinnen wirken,
in: Profil Nr.21 v. 24.05.

PROFIL-Titelgeschichte: Scheidung, aber richtig.
Wie teuer wird es nach der Ehe - und nach dem Ehebruch? Obsorge-Chance für Väter? Was kann Mediation? Tipps & Tricks von Anwälten und Betroffenen

HAGER, Angelika (2010): Scheidung, aber richtig.
Der Navigator für Scheidungswillige,
in: Profil Nr.27 v.
05.07.

PROFIL-Titelgeschichte: Die gescheiterte Familie.
Maximale Kosten, minimale Geburtenrate, diskriminierte Frauen. Österreichs stockkonservative Familienpolitik ist am Ende

LINSINGER, Eva & Christa ZÖCHLING (2010): Die gescheiterte Familie.
Die Ideologie der Hausfrauenehe beherrscht seit zwei Jahrhunderten das ­Handeln der Politik. Nicht nur die Kirche fand die traditionelle Aufteilung zwischen den ­Geschlechtern erstrebenswert. Heute steht Österreich vor dem Scherbenhaufen dieser Politik,
in: Profil Nr.45 v. 08.11

HAGER, Angelika & Sebastian HOFER (2010): Der Stand der Dinger.
Die Lust des Mannes: Er besitzt ein Pendant zum G-Punkt, kann seinen Orgasmus vortäuschen, ist weit weniger schwanzgesteuert als sein Ruf und durchleidet ebenso wie die Frau ein Klimakterium. Neue Forschungen revidieren die gängigen Klischees über männliche Sexualität und die Ursachen für Libidoverlust und Potenzstörungen,
in: Profil Nr.50 v. 13.12.

REXER, Andrea (2010): Alleinverdienerinnen.
Der unsichere Arbeitsmarkt, schlecht bezahlte Jobs und immer bessere Ausbildung von Frauen: In Österreich wird bald jeder zehnte Paarhaushalt finanziell von einer Frau versorgt. Tendenz steigend,
in: Profil Nr.50 v. 13.12.

PROFIL-Titelgeschichte: Mensch des Jahres Thilo Sarrazin.
Bestsellerautor mit fragwürdigen Thesen

STAUDINGER, Martin & Robert TREICHLER (2011): Der gestrenge Herr Sarrazin.
Der Mensch des Jahres: Niemand hat 2010 die politische Debatte im deutschen Sprachraum so stark geprägt wie der frühere SPD-Politiker und mittlerweile geschasste Bundesbanker Thilo Sarrazin mit seinem Buch „Deutschland schafft sich ab“. Ein Besuch beim Star der Neuen Deutschen Ungemütlichkeit,
in: Profil Nr.1 v. 03.01.

EHGARTNER, Bert (2011): Wozu Schönheit?
Warum attraktive Menschen bessere Schulnoten, mehr Geld und besseren Sex haben,
in: Profil Nr.18 v. 02.05.

PROFIL-Titelgeschichte: Das Ende der Liebe
Brüchige Beziehungen, keine Monogamie, keine Leidenschaft - Gefühle in den Zeiten der individuellen Freiheit

HAGER, Angelika & Sebastian HOFER (2011): Das Ende der Liebe.
Warum Partnerschaften immer brüchiger werden und wie man dagegen vorgeht,
in: Profil v. 31.10.

PROFIL-Titelgeschichte: Traumberuf Hausfrau?
Jede zweite junge Österreicherin denkt an den Rückzug zu Kindern und Küche

HAGER, Angelika & Sebastian HOFER (2011): Traumberuf Hausfrau?
Jede zweite junge Österreicherin kann sich ein Leben als Hausfrau vorstellen. Ursache für die schleichende Reanimierung der Traditionsrolle ist jedoch kein neuer Konservativismus, sondern die Wirtschaftskrise, erschöpfte Emanzen-Mütter und das Versagen des Staats bei der Kinderbetreuung,
in: Profil Nr.47 v. 21.11.

HAGER, Angelika (2012): In der Hitze des Geschlechts.
Eine zornige Männerbewegung tritt auf den Plan: Während junge Frauen den Mann zur Jammerfigur ausrufen, macht sich eine neue, zornige Männerbewegung stark. Angelika Hager über eine Debatte, die etwas von einer grausamen Zeitreise hat,
in: Profil Nr.13 v. 02.04.

PROFIL-Titelgeschichte: Was Freundschaft wert ist.
Warum sie hält, während Liebe und Familie immer brüchiger werden

GOEBEL, Tina & Angelika HAGER (2012): Freunde sind die Familie des 21. Jahrhunderts.
Warum sie hält, während Liebe und Familie immer brüchiger werden,
in: Profil Nr.16 v. 16.04.

BUCHACHER, Robert/GOEBEL, Tina/HAGER, Angelika/HOFER, Sebastian (2012): Das traumatisierte Kind.
Scheidungsdramen, Beziehungskriege, Vernachlässigung und Gewalt – die Wege zum kindlichen Trauma sind vielfältig. Die Auswege nicht. Die Folgen dramatisch: Kindliche Traumata wirken ein Leben lang nach – psychisch wie physisch,
in:
Profil Nr.17 v. 23.04.

SCHWAIGER, Rosemarie (2012): Warum die Jungen im Alter kein Geld haben werden.
Verlorene Generation: Es war ein Versprechen, das für alle Zeit gelten sollte: Die Kinder werden es einmal besser haben als ihre Eltern. Doch für heute 20-Jährige stimmt das nicht mehr, und selbst deren Eltern kämpfen gegen den sozialen Abstieg. Spätestens in der Pension werden sie ihren Lebensstandard zum Teil drastisch senken müssen,
in: Profil Nr.43 v. 22.10.

PROFIL-Titelgeschichte: Lebensgefühl Einsamkeit.
1,3 Millionen Single-Haushalte in Österreich: Warum immer mehr Menschen allein sind und wie man der sozialen Isolation entkommt

HAGER, Angelika & Sebastian HOFER (2013): Isolationshaft Einsamkeit.
Einsamkeit gilt als Schreckgespenst einer digital restlos vernetzten und manisch beziehungssüchtigen Gesellschaft. Alleinsein muss jedoch nicht nur krank machen, sondern kann auch zum Trainingslager für ein besseres Ich werden,
in:
Profil v. 07.01.

PROFIL-Titelgeschichte: Die Ich-Sucht.
Wie der Narzissmus zur Überlebenstechnik des Einzelnen wurde - und die Gesellschaft gefährdet

ERNST, Michaela (2013): Lasst uns roh und munter sein!.
Narzissmus ist zur allein selig machenden Überlebenstechnik geworden. Rüpel geben den Ton an, das gesellschaftliche Klima wird täglich rauer. Wie die grassierende Ich-Sucht uns krank macht, und wer dabei unter die Räder kommt
in: Profil v. 25.02.

SCHWAIGER, Rosemarie (2013): Im Kindertheater.
Familienpolitik: Mehr geht immer. Österreich investiert pro Jahr über neun Milliarden Euro in die Förderung von Familien. Bald wird gewählt, also legt die Regierung noch etwas drauf. Rosemarie Schwaiger über die seltsamen Versuche der Politik, sich in das Privatleben der Bürger einzumischen,
in:
Profil v. 17.06.

"Als Hauptargument für aktive Bevölkerungspolitik darf stets das Pensionssystem herhalten. Weil die Lebenserwartung steigt und der Nachschub schwächelt, müssten immer weniger Junge immer mehr Alte finanzieren, warnen Experten. Das klingt in der Tat bedrohlich. Bloß gut, dass es so nicht stimmt. Das gibt auch Reinhold Mitterlehner zu. »Wenn der Zusammenhang so einfach wäre, müssten Länder wie Indien oder Pakistan das sicherste Pensionssystem der Welt haben«, sagt der Minister (siehe Interview). Entscheidend für das Funktionieren des Generationenvertrags ist aber nicht die Zahl der Kinder, sondern die Zahl der Erwerbstätigen. Gibt es genug Jobs, müssen sich die Senioren keine Sorgen machen. Ein arbeitsloser 20-Jähriger dagegen hilft weder den Pensionisten, noch der Konsumgüterindustrie. Er stellt bloß einen zusätzlichen Kostenfaktor für den Sozialstaat dar, der ihn weiter erhalten muss. Bei Licht betrachtet ist es ein Segen, dass die heute 40- bis 50-Jährigen ihren Fortpflanzungsauftrag nicht so tierisch ernst nahmen, wie sich das der Berufsverband der Hebammen gewünscht hätte. Österreichs Jugendarbeitslosigkeit wäre sonst deutlich höher.
Tröstend wirkt auch ein Blick nach Deutschland, wo die Verhütung noch eine Spur besser funktioniert als hierzulande. Beim großen Nachbarn trat bereits ein, was Ökonomen für Österreich erst im Jahr 2018 erwarten: Der erwerbsfähige Teil der Bevölkerung ist geschrumpft – und zwar mit erfreulichen Folgen,"

erklärt Rosemarie SCHWAIGER den Österreichern. Aber wie auch in Deutschland, ist die kinderlose Akademikerin die Hauptadressatin der Bevölkerungspolitik:

"Vor allem Akademikerinnen verweigern in großer Zahl die Reproduktion."

LINSINGER, Eva (2013): Marcus Franz über "Anomalien" Kinderlosigkeit und Homosexualität.
Marcus Franz, Primararzt und Politiker im Team Stronach, über das Amoralische an Kinderlosigkeit, Demonstrationsverbot für Schwule in der Innenstadt und den Altersstarrsinn von Frank Stronach,
in:
Profil Nr.44 v. 04.11.

HAGER, Angelika/HOFER, Sebastian/HUBER, Sebastian (2013): Generation Crash.
Jung, motiviert, chancenlos: Sie investieren in Karrieren, die der Arbeitsmarkt ihnen verweigert, oder steigen gleich gar nicht in ein System ein, an das sie den Glauben verloren haben. Warum die Zukunft für viele gut ausgebildete Menschen unter 30 zum Härtetest wird,
in: Profil Nr.47
v. 18.11.

PROFIL-Titelgeschichte: Alt liebt Jung.
Ältere Herren mit blutjungen Frauen. reife Damen mit knackigen Burschen. Eine Polemik gegen die Alterskluft in Beziehungen

HAGER, Angelika (2014): Methusalem-Familien und die dramatisch wachsende Alterskluft in Beziehungen.
Im Kapitalismus der Liebe zählt Jugend bei betagten Herren zum kräftigsten Kaufargument. Doch auch Seniorinnen ergreift zunehmend das Jagdfieber nach jüngeren Männern. Über die wachsende Alterskluft in Beziehungen und den damit verbundenen gesellschaftspolitischen Backlash,
in: Profil Nr.4 v. 20.01.

FREYNSCHLAG, Sophia (2014): Das Geschäft mit einsamen Herzen.
Eine Partnervermittlung verlangte von einem Steirer mehr als 6000 Euro - auch beim Online-Dating lauern Fallen,
in: Wiener Zeitung Online v. 15.04.

 
   
 
   

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Bernd Kittlaus
webmaster@single-generation.de Erstellt am: 04. März 2001
Update am: 13. Februar 2016